Videos zum klassisch römischen Ritus

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Zur Erklärung der einzelnen Messteile: www.alte-messe.de
Zum Mitlesen der gleichbleibenden Textstellen: Ordo Missae (pdf)

Levitiertes Hochamt im außerordentlichen Ritus (usus antiquor)

 

Aufbau eines Hochaltars

Seminaristen der Petrusbruderschaft zeigen, dass die tridentinische Messe in jeder Kirche realisiebar ist, selbst wenn man nur eine Viertelstunde Zeit zur Vorbereitung hat und die Gläubigen schon in den Kirchbänken sitzen!

 

 

Jesus hat Seine Kirche vor fast zweitausend Jahren gegründet. Auf Seine Anweisungen hin entstand die ursprüngliche Liturgie, von der jedes Wort seine Bedeutung hat. Durch die Heilige Messe wird des Kreuzopfers zur Erlösung von Seelen gedacht. Nie in der Geschichte der Menschheit wurde etwas Größeres eingesetzt. Durch jedes Heilige Messopfer in der ganzen Welt können täglich Gnaden der Erlösung von Seelen herab gebeten werden, aber sobald die Vorschriften von Jesus Selbst auch nur im Geringsten geändert werden, wird bereits die Wirkung gestört, die Jesus mit ihnen beabsichtigte. Nur Jesus kennt den vollen Umfang der Kraft, die von jedem Wort geweckt wird, und welchen Gnadenstrom durch jedes Wort in Gang gesetzt wird.

Aus diesem Grunde ist es eine Torheit, die alte Liturgie, die Texte der Heiligen Schrift, die kirchlichen Bräuche usw. zu ändern; denn die Menschheit unterschreibt dadurch das Urteil ihres eigenen Untergangs.

Der Modernismus will angeblich “die Kirche an die Entwicklungen der Gesellschaft anpassen”. Diese Ansicht ist nicht nur eine Torheit, sie beinhaltet auch eine Sünde des Hochmuts und des Ungehorsams Gott gegenüber: Der Mensch glaubt, die Vorschriften Gottes korrigieren zu können bzw. zu müssen und wirkt somit Gottes Plan entgegen. So versündigt sich der Nachfolger des Modernismus gegen den Heiligen Geist. Nicht die Kirche Gottes muss sich an die Gesellschaft anpassen, sondern umgekehrt: Die Gesellschaft muss zurück zu der Nachfolge von Gottes Vorschriften. In Gottes Wort liegt des Menschen Glück beschlossen. Derjenige, der damit anfängt, die Liturgie zu ändern, ruft unvermeidlich Elend auf die Welt herab.

Die Geschichte der Liturgie lehrt uns, dass die ursprünglichen Regeln des Messopfers allmählich abgeschwächt wurden, bis Papst Pius V. mit dem Konzil von Trient im 16. Jahrhundert die Heilige Tridentinische Messe (nach dem ursprünglichen römischen Ritus) vorschrieb. Dieser Ritus beinhaltet unter anderem:

  • Diese Heilige Messe wird in Lateinisch gelesen, um jeglichem Übersetzungsfehler oder jeglicher abweichenden Interpretation der ursprünglichen Worte vorzubeugen.
  • Der Priester zelebriert das Heilige Messopfer mit dem Antlitz dem Tabernakel zugewandt, weil das Messopfer nicht den Menschen, sondern Gott dargeboten wird und weil der Tabernakel Symbol ist für Christus, die Sonne und das Leben. Es gehört sich, dass der Priester sich dem Leben und der Sonne zuwendet, anstatt dem Leben und der Sonne den Rücken zuzuwenden; der Hauptaltar ist übrigens gemäß den Regeln Richtung Osten ausgerichtet. Der Osten symbolisiert die aufgehende Sonne, das Neue Jerusalem, das Heilige Land (also auch das Kreuz von Golgatha) und die Auferstehung.
  • Diese Heilige Messe bietet mehr Zeit für stilles Gebet. Sie versteht die aktive Beteiligung der Gläubigen an dem Messopfer so, wie diese verstanden werden sollte, nämlich als stille und tiefe Vereinigung mit Gott im HERZEN.
  • Die liturgischen, gregorianischen Gesänge weisen einen viel größeren Tiefgang auf, als die Gesänge, die in viele moderneren Messefeiern Eingang gefunden haben.
  • Das tridentinische Messopfer schreibt die kniende Mundkommunion vor. (gleich Näheres dazu)

Alle diese Elemente sind mehr als lediglich Symbole: Sie bringen die größten Göttlichen Mysterien zum Ausdruck. Ihre Bedeutung ist unendlich viel tiefer, als man vermutet. Gott hält den tridentinischen Ritus für den einzigen, der dem allerheiligsten Messopfer völlig die gebührende Ehrfurcht entgegen bringt. Verlieren wir dies nicht aus den Augen und lassen wir uns diesbezüglich von keiner menschlichen Erklärung hinters Licht führen: Jeder Versuch, irgendwelche modernere Form der Messefeier anzupreisen, kommt nicht vom Heiligen Geist.

Uns als Christen obliegt die Aufgabe, für die Rückkehr zu den Wurzeln der Kirche Christi zu kämpfen. Im Zusammenhang mit dem Heiligen Messopfer lassen sich vor allem in den nachfolgenden Punkten bedauernswerte, für Gott höchst unerwünschte Änderungen feststellen:

In immer zunehmendem Maße wird die Liturgie geändert und werden namentlich die Konsekrationsworte nicht mehr strikt den ursprünglichen Vorschriften gemäß ausgesprochen. Die Konsekration ist die Phase während der Heiligen Messefeier, in der sich die Wesensverwandlung des Brotes und des Weins in Leib und Blut Christi vollzieht. Jedes Wort, das während dieser Phase den ursprünglichen Vorschriften gemäß ausgesprochen werden soll, ist von wesentlichster Bedeutung. Indem wir uns für eine Heilige Messe mit vollkommen gültiger Konsekration entscheiden, tragen wir zur Rettung der Welt bei. Die damit einhergehenden Gnaden für die Welt und für uns selbst sind unabschätzbar.

Auch außerhalb der Konsekration werden immer öfter Anrufungen ausgelassen, die gerade in dieser Zeit so außerordentlich wichtig sind, so wie diese nach dem Vater Unser: “Erlöse uns, Herr, von allem Bösen. Gib Frieden in unseren Tagen (...)”

In den meisten Fällen wird in dieser Zeit die Heilige Kommunion in die Hand und stehend empfangen, statt in den Mund und kniend. Diese Mundkommunion – wenn, im medizinischen Sinne nur einigermaßen möglich, kniend -, ist die einzige Kommunion, welche die Fülle der Gnade erwirkt. Diese Form des Kommunizierens ist die einzige, durch die man Jesus die gebührende Ehrerbietung darbringt.

Die kniende Mundkommunion ist die von Gott Selber verlangte Form des Kommunizierens, und zwar in einem solchen Maß, dass Gott Selbst die Rettung der Welt unsagbar beschleunigen würde, wenn die kniende Mundkommunion wieder allgemein Anwendung fände. Die allgemeine Anwendung der geknieten Mundkommunion allein schon würde die Gründung von Gottes Reich auf Erden beträchtlich voranbringen und dadurch alles Elend auf dieser Welt um Jahre verkürzen. Auch wenn sich viele Priester gegen diese Art des Kommunizierens auflehnen, darf diese laut päpstlicher Vorschrift nie verweigert werden. Falls man aus physischen Gründen während der Kommunion nicht knien kann, soll man im Herzen knien, während man die Heilige Kommunion in den Mund empfängt. Das Empfangen der Heiligen Kommunion aus nicht geweihter Hand und ohne Kniebeuge ist ein Greuel in Gottes Auge, und erwirkt wenig - in vielen Fällen gar keine - Gnade.

Wenn man es nicht wagt, die Kommunion in den Mund zu empfangen, weil man sich vor menschlichen Kommentaren fürchtet, sollte man bedenken, dass das einzige Urteil, das für das ewige Glück wichtig ist, das von Gott gesprochene Urteil ist, nicht das von Menschen gesprochene. Die Begründung, dass man sich aus menschlichen Erwägungen nicht getraut hat, die Kommunion in den Mund zu empfangen, kann uns bei Gott nicht freisprechen: Unter keinem Vorwand darf die Ehrfurcht vor Gott der Neigung untergeordnet werden, “so zu tun, wie es die Mehrheit halt zu tun pflegt”, wenn sich diese Mehrheit nicht für ein striktes Befolgen von Gottes Wünschen entscheidet.

Seien wir uns dessen bewusst, dass das Spenden der Heiligen Kommunion in die Hand irgendwann zum ersten Male in einer Verfassung des Ungehorsams gegenüber den päpstlichen Vorschriften erfolgt ist. Diese - also kirchlich gesetzeswidrige - Handlung hat sich durch unterschiedliche Umstände rasch verbreitet, so dass sie sehr bald vollkommen üblich geworden ist. Aufgrund dieser Entwicklung hat Rom letzten Endes im Mai 1969 die Handkommunion erlaubt, allerdings mehrmals unter Verlautbarung päpstlicher Bedenken. Sie war zu dem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren von einer Anzahl von Bischöfen auf gesetzeswidrige Weise gefördert worden. Die Tatsache, dass sie ursprünglich in einer Verfassung des Ungehorsams eingeführt wurde, sollte uns genügen, um zu begreifen, dass sie nicht von Gott gewünscht ist. Die Handkommunion ist nach wie vor die Frucht einer peinlichen Verirrung, welche der Menschheit unzählige Gnaden geraubt hat.

Bedenken wir ebenfalls, dass wir die Heilige Kommunion nicht im Stand der Sünde empfangen dürfen. Aus diesem Grunde muss ein regelmäßiges Kommunizieren mit einer regelmäßigen, aufrichtigen, individuellen Beichte einhergehen.

Empfangen wir darüber hinaus nie die Heilige Kommunion aus anderen Händen als aus denen eines Priesters. Jesus Christus ist in jedem Teilchen der Heiligen Eucharistie in Seiner Fülle zugegen. Aus diesem Grunde soll die Heilige Eucharistie mit größter Ehrfurcht und Vorsicht behandelt werden. Keine Hände außer denen des Priesters sollten sie berühren, außer in den Fällen, wo eine gültige, unter Einhaltung der päpstlichen Vorschriften erteilte Genehmigung vorliegt.

In immer zunehmendem Maß gehen während der Heiligen Messefeier die Stille und Besinnlichkeit verloren. Dies hängt nicht nur damit zusammen, dass sich die Mentalität verändert hat und sich die Ehrfurcht vor allem, was heilig ist, verringert hat, sondern auch mit der zunehmenden Neigung, Menschen aktiver an der Heiligen Messefeier teilhaben zu lassen. Diese Tendenz kommt in ursprünglich nicht gerade von der Kirche gewünschten Bräuchen zum Ausdruck, wie zum Beispiel im Singen von (manchmal sogar durchaus weltlichen) Gesängen während oder gleich nach der Heiligen Kommunion; im Austausch des Friedensgrußes zum üblichen Zeitpunkt; im lauten Aussprechen – seitens der Gläubigen - der Worte “Durch Ihn, und mit Ihm und in Ihm sei Dir, Gott ...” (Alle beim Altar versammelten Priester dürfen diese Worte laut aussprechen, die Gläubigen nicht.); in der Versammlung all derjenigen, die der Messefeier beiwohnen, um den Altar herum, usw.

Alle diese Handlungen lenken die Aufmerksamkeit vom Wesenskern der Heiligen Messefeier ab: von dem Gedächtnis an das Kreuzesopfer. Sie erschweren in hohem Maß die Einheit zwischen der Seele und Gott, blockieren dadurch den Gnadenstrom zwischen Himmel und Erde und sie führen dazu, dass bald dem Menschen mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird als Gott. (Auch außerhalb dieser Augenblicke bleiben die geistigen Prozesse unbewusst am menschlichen Kontakt und den gerade gemachten sinnlichen Eindrücken orientiert: an der äußeren Erscheinung und der Kleidung der Menschen in der Kirche, usw.)

Begreifen wir dies richtig: die einzig wahre und von Gott gewünschte aktive Beteiligung der Seele an dem Heiligen Messopfer ist die des Herzens, das in tiefer Ehrfurcht und Besinnlichkeit und in der Stille an Gott orientiert ist, in tiefer Einheit mit Seinem Herzen.

Der Modernismus führt zu Gottlosigkeit; denn er betont so sehr den Menschen, dass die Aufmerksamkeit von Gott abgelenkt wird. Damit ist nicht den Interessen Gottes, sondern den Interessen Seines Gegners gedient. Der Modernismus bürgert sich vor allem in der Kirche ein, weil das Heilige Messopfer eine Schatzkammer der Gnaden darstellt. Wenn es Satan gelingt, Seelen zu Fehlern gegen die ursprünglich von Jesus Christus eingesetzten Bräuche im Zusammenhang mit dem Heiligen Messopfer zu verführen, gewinnt er unzählige Seelen für seine eigenen Werke. Das ist gerade, was jetzt im großen Maß vor sich geht. Erkennen wir unseren Feind wieder und tragen wir auch auf diesem Gebiet zur Wiederherstellung des Vermächtnisses Christi bei. Lassen wir uns nicht dazu verführen, “uns der Mehrheit anzuschließen”; denn die Mehrheit lässt sich leicht irreführen: Die Unwissenheit unter den Christen ist unvorstellbar groß geworden.

 

 

Tridentinische Messe im Priesterseminar International Seminary of Saint Cure d'Ars

 

 

Tridentinische Messe in Saint Nicolas du Chardonnet (Paris)

Teil 1

Vorbereitungen, Einzug, Asperges, Stufengebet

 

Teil 2

Stufengebet, Introitus, Kyrie, Gloria, Oration, Lectio

 

Teil 3

Halleluja, Evangelium, Predigt

 

Teil 4

Predigt, Credo, Offertorium

 

 

Teil 5

Lavabo, Secreta, Praefation, Sanctus, Canon & Wandlung

 

Teil 6

Kommunionsritus, Postcommunio, Schlußsegen

 

Teil 7

Schlußevangelium, Leoninische Schlußgebete, Auszug

 

 

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