Eucharistische Wunder

E-Mail Drucken PDF

Das eine heilige Hostie wahrhaftig, ganz real und wirklich nach der Wandlung durch einen Priester der Leib und das Blut Jesu Christi ist, wird in den folgenden Videos und Texten beeindruckend deutlich. Wir Menschen können diese Verwandlung, welche in jeder heiligen Messe geschieht, nicht sehen oder nachvollziehen, denn sie ist mit unseren Sinnen nicht erfassbar, doch es geschieht wahrhaftig! Gott gibt uns die Beweise für dieses größte und wertvollste aller Wunder - und sie haben die Möglichkeit sich auf dieser Seite selbst zu überzeugen.

 

Das Hostienwunder von Lanciano bei Chieti

Italien, 8. Jh

In Lanciano bei Chieti ereignete sich das wohl bekannteste und am längsten andauernde eucharistische Wunder.

In der ehemaligen Klosterkirche des hl. Longinus in Lanciano feierte im 8. Jahrhundert eines Tages ein Basilianermönch, wie gewohnt, die hl. Messe. Nachdem er die Hostie in den hochheiligen Leib Christi und den Wein in das kostbare Blut Christi verwandelt hatte, hielt er einige Augenblicke inne. Mag sein, dass er von einem Zweifel an der wirklichen Gegenwart Jesu Christi im heiligsten Altarssakrament geplagt wurde. Im selben Augenblicke wurde er von einem ausserordentlichen Wunder überrascht. Ein Teil der geweihten Hostie verwandelte sich nämlich vor seinen entsetzten Augen in blutendes Fleisch, während der übrige Teil weiterhin wie Brot aussah; der verwandelte Wein nahm gleichzeitig die Gestalt frischen Blutes an, das nach und nach zu fünf Blutkörperchen gerann, die in Form und Gestalt verschieden waren.

Lanciano-MonstranzDer erschrockene Priester suchte zuerst das unerklärliche Vorkommnis zu verheimlichen, doch eine grosse innere Erschütterung nötigte ihn, das wunderbare Ereignis den anwesenden Gläubigen mitzuteilen und alsbald wurde es stadtbekannt.

Seit zwölf Jahrhunderten schon dauert dieses grandiose Verwandlungswunder der Gestalt des Brotes in wirkliches Fleisch und der Gestalt des Weines in wirkliches Blut an und kann heute noch betrachtet und untersucht werden. Jene wunderbare Hostie wird zwischen zwei Glasscheiben in einer kunstvollen Silbermonstranz aufbewahrt und weist einen dicken, dunkelroten Teil mit Fleischfasern auf, während im andern Hostienteil noch die ursprüngliche weisse Brotgestalt erkennbar geblieben ist. Die Monstranz wird von zwei knienden Engelfiguren getragen, zwischen denen ein Glaskelch das zu fünf ungleichen Blutkörperchen geronnene Blut enthält. Mgr. Rodreguez ordnete im Jahre 1574 eine öffentliche Untersuchung an. Dabei wurde festgestellt, dass alle fünf Blutkörperchen zusammen genau soviel wiegen wie jedes einzelne separat. Daran erinnert eine Inschrift links beim Eingang innerhalb der Kirche. Das Gewicht des gesamten Blutes sowie der einzelnen Blutkörperchen beträgt immer 16,505 Gramm.

Eine Untersuchungskommission machte eigens darauf aufmerksam, dass von jenem Fleisch der hl. Hostie, falls es nicht wunderbar wäre, heute nach zwölf Jahrhunderten nicht einmal mehr Staub bestehen würde. Demnach ist dieses eucharistische Wunder allein schon durch die unnatürliche Dauerhaftigkeit des Fleischteiles der hl. Hostie bewiesen. Diese Tatsache wurde von allen Kommissionsteilnehmern festgestellt und unterschrieben. Lanciano verdankt es diesem Wunder, dass es anno 1921 zum Sitz des 1. Eucharistischen Kongresses der Abbruzzen erwählt wurde. Der Erzbischof von Lanciano hat im Jahre 1970 eine erneute moderne medizinische Untersuchung dieser hl. Reliquien durch eine Gruppe von Fachgelehrten angeordnet.

Das Untersuchungsergebnis wurde in einer Urkunde mit folgendem Text niedergelegt:

Der Erzbischof von Lanciano und Bischof von Ortana:

Der Unterzeichnete, Erzbischof von Lanciano, verkündigt und bestätigt, dass in der Kirche zum hl. Franziskus in Lanciano, die im Volksmund „Heiligtum vom Wunder der Eucharistie" heißt, aus dem achten Jahrhundert eucharistische Spezies unter der sichtbaren Gestalt von wirklichem Fleisch und Blut aufbewahrt werden. Das Verwandlungswunder ereignete sich während einer hl. Messe in der Kirche zum hl. Legonziano, über der sich heute das oben genannte Heiligtum erhebt. Auf erzbischöfliche Anordnung wurden die oben bezeichneten hl. Reliquien einer medizinischen Untersuchung durch Fachgelehrte unterzogen, die sich über mehrere Monate erstreckte.

Diese wissenschaftliche Prüfung ergab:

Lanciano-Blutkelch
  • Es handelt sich um wirkliches Fleisch und Blut.
    Sowohl das Fleisch als auch das Blut stammen von einem Menschen.
  • Das Fleisch weist eindeutig die Struktur des Herzgewebes auf.
  • Das Fleisch und das Blut haben die gleiche Blutgruppe.
  • Das Diagramm des Blutes ist übertragungsfähig auf menschliches Blut, wie es heute entnommen wird.
  • Das Fleisch und das Blut gleichen dem einer lebenden Person.
  • Der Unterzeichnende steht für die Wahrheit des oben Geschriebenen ein.

Pacifico Perontoni,
Erzbischöfliches Sigillum, Erzbischof und Bischof

Cascia - Die Stadt der hl. Rita

Cascia_-_Euchar-wunderCascia in Umbrien, bekannt für jedermann als die Stadt der Hl. Rita ist ebenso der Ort an dem die Reliquie eines außerordentlichen eucharistischen Wunders verwahrt wird, das im Jahre 1330 in Siena geschah.

In der Gegend von Siena nahm ein Priester, der gebeten wurde einem kranken Bauern die Sterbesakramente zu spenden, eine konsekrierte Hostie und legte sie ehrfurchtslos zwischen die Seiten seines Breviers und klemmte es unter seinen Arm. So ging er in das Haus des kranken Mannes. Nachdem er dessen Beichte gehört hatte, öffnete der Priester das Buch um die konsekrierte Hostie zu entnehmen, aber sehr zu seinem Erstaunen sah er, dass sie rot geworden ist mit frischem Blut und zwar so sehr, dass beide Seiten zwischen denen sie lag davon gefärbt wurden. Verwirrt und reuig ging der Priester nach Siena zum Augustinerkloster und beschrieb das Ereignis dem bekannten Prediger und frommen Ordensmann P. Simon Fidati von Cascia. Dieser gab ihm die Lossprechung nachdem er die Geschichte des Priesters gehört und mit eigenen Augen das wunderbare Zeichen gesehen hatte. Er bat ihn und Erlaubnis die zwei blutgetränkten Brevierseiten behalten zu dürfen. Eine davon nahm er später mit nach Perugia, die andere – jene an welcher die konsekrierte Hostie haftet – nach Cascia in die Kirche des Hl. Augustinus.

Über die Jahrhunderte wurde die erlesene Reliquie immer von den Gläubigen mit großer Hingabe verehrt. Auch die Päpste haben diesen Kult mit vielen besonderen Ablässen gefördert, einschließlich des Portiunkula-Ablasses, den Papst Bonifaz IX im Jahre 1401 gewährte. Das wunderbare Ereignis wird besonders am Fronleichnamsfest jedes Jahr gefeiert, wenn die Reliquie öffentlich in der Prozession mitgetragen wird.

1930 zum 600. Jubiläum des Ereignisses wurde ein Eucharistischer Kongress für die ganze Diözese von Nursia in Cascia gehalten. Damals wurde eine kostbare und künstlerisch wertvolle Monstranz für die Verehrung der Reliquie eingeweiht. Alle historisch verfügbaren Dokumente im Bezug auf das Wunder wurden veröffentlicht.

Ein einzigartiges Phänomen das mit der Reliquie verbunden ist soll nicht verschwiegen werden: Viele Leute haben bemerkt, dass in diesen Blutflecken schon der Ausdruck eines leidenden menschlichen Angesichtes zu sehen ist. Dies wurde auch unterstützt durch fotographische Aufnahmen.

 

Die Geschichte des "Wunderbarlichen Gutes" von Augsburg

Wunderbarliches_Gut_von_AugsburgDie Geschichte des Wunderbarlichen Gutes lässt sich von der heutigen Zeit bis zu ihrem Ursprung hinauf mühelos und ohne Unterbrechung zurückverfolgen anhand der vielen Zeugnisse in Büchern und Schriften. Tatsachenberichte und Urkunden bezeugen lückenlos Ursprung und Verehrung des Wunderbarlichen Gutes. Die Stadt- und Staatsbibliothek Augsburg hütet diese historischen Dokumente, da diese bei der Auflösung der Klosterbibliothek durch die Säkularisation im Jahre 1803 dorthin verschleppt wurden.

Aus den zahlreichen Dokumenten und Veröffentlichungen über das Wunderbarliche Gut bei Heilig Kreuz in Augsburg können wir kurz zusammenfassen: Eine Augsburger Frau hatte im Jahr 1194 gleich nach dem Empfang des Allerheiligsten Sakramentes die Hl. Hostie heimlich aus dem Munde genommen und in Wachs eingeschlossen. Fünf Jahre lang bewahrte sie diese Hostie zu Hause in einem Wandschränkchen auf und betete vor diesem stillen Heiligtum. Man darf nicht eine sakrilegische Handlung als Ursache für dieses Tun annehmen, als vielmehr eine tiefe Liebe und Verehrung zum Heiligsten Sakrament. Gab es doch zu dieser Zeit kaum einen Tabernakel.

Um diese Zeit lassen sich die ersten Sakramentshäuschen nachweisen, die fast immer seitlich an der Wand angebracht waren. Auch die sakramentale Verehrung und Anbetung ist wohl sporadisch nachzuweisen, aber in der katholischen Frömmigkeit in keiner Weise üblich. Diesen Durchbruch mit einer sehr ausgeprägten Akzentuierung der Anbetung bringt erst die Einführung des Fronleichnamsfestes im Jahre 1264. Man darf also sagen, dass diese Augsburger Frau in ihrer eucharistischen Frömmigkeit und Anbetung der liturgischen Entwicklung vorauseilte.

Gequält von Gewissensbissen beichtete sie am 11. Mai 1199 dem damaligen Stiftspropst von Heilig Kreuz Berthold ihre Tat. Freiwillig übergab sie ihm die in Wachs eingeschlossene Hostie. Propst Berthold öffnete das Wachs ein wenig am Rande und fand die Hl. Hostie auf wunderbare Weise verändert. Sie zeigte sich “in dünner, wunderbarer Weise verändert, fleischförmig und mit einem roten Faden ähnlicher Gestalt”. Probst Berthold löste das Wachs von beiden Seiten ab und fand den Leib des Herrn “gleichsam in zwei Teile gespalten, aber mit einigen Äderchen wie mit Banden zusammenhängend” Voll Erstaunen über das Geschaute, aber auch mit kritischer Zurückhaltung ging er mit sich zu Rate, “ob er die ganze Sache unterdrücken und in ewiges Schweigen einhüllen oder vor die Öffentlichkeit bringen sollte.”

Auf Rat seiner Kapitulare berichtete er gewissenhaft den Vorfall dem damaligen Augsburger Bischof Udalskalk. Er ordnete an, dass die in Wachs eingeschlossene Hostie “unter Begleitung der Geistlichkeit und des ganzen Volkes mit großer Ehrerbietung in die Domkirche zu übertragen sei” ‘ Dort geschah es dann, dass die zur Verehrung ausgesetzte Hostie unter der Wachshülle von Ostern bis zum Fest des heiligen Johannes des Täufers vorzüglich während der Messe vor den Augen aller so stark wuchs und anschwoll, dass sich das Wachs von selbst völlig ablöste” Beide Teile, die blutrote Hostie und das Wachs gesondert, schloss Bischof Udalskalk in ein Kristallgefäß und ließ “eines großen Wunders sicher” die Hl. Hostie in feierlicher Prozession nach Heilig Kreuz zurückbringen. Hier wird sie als das Wunderbarliche Gut seit acht Jahrhunderten verehrt.

“Zum Gedächtnis einer so außerordentlichen und denkwürdigen Tatsache” wurden in Heilig Kreuz ein besonderes Fest des Wunderbarlichen Gutes mit eigenem Messformular, Chorgesang und die Chorherren von Heilig Kreuz verpflichtenden eucharistischen Tagzeiten - jeweils für den 11. Mai jeden Jahres angeordnet. Heilig Kreuz wurde durch Dekret des Bischofs von Augsburg vom 15. Mai 1199 zur Pfarrkirche erhoben.

Das Wunderbarliche Gut wurde zunächst in einem Kristallgefäß aufbewahrt und zur Verehrung ausgesetzt. Um 1200 stiftete die Familie der Grafen von Rechberg einen in Silber getriebenen rechteckigen Schrein - den Urgrund unserer Wunderbarlichen Gut-Monstranz - in dem das Wunderbarliche Gut aufbewahrt wurde.

Es war kein Schau- sondern ein Aufbewahrungsgefäß. Als die eucharistische Anbetung immer mehr die christliche Frömmigkeit bestimmte und damit auch die sichtbare Gestalt der Hostie in der Monstranz die Anbetung bestimmte, schnitt man ohne Hemmungen an der Vorderseite des “Rechbergschreines” einfach eine Öffnung heraus, in die das Wunderbarliche Gut, Hostie und Wachskapsel eingefügt wurden.

Sie ist die Grundform und damit auch kunstgeschichtlich von Bedeutung vom Aufbewahrungsschrein zum Zeigegerät, also unserer Monstranzen...

Die Gegenwart Christi im Wunderbarlichen Gut blieb nicht immer unangefochten. Sie ist nach der dogmatischen Lehre der Kirche an Brot bzw. genießbares Brot gebunden. So fand zum ersten Male 1494 eine genaue Untersuchung des Wunderbarlichen Gutes durch Bischof Friedrich von Augsburg statt. Der Bischof stellte mit seinem Domkapitel fest, dass nach fast 300 Jahren nicht Staub, noch Farbe, sondern eine sehr dicke, fleisch- und blutähnliche Gestalt vorhanden sei. Damit bestand auch kein Hindernis, die übliche Anbetung des Wunderbarlichen Gutes zu gestatten.

Die Zeiten wurden rauher. Die Reformation brachte das religiöse Leben und damit auch die Frömmigkeit und Verehrung des Allerheiligsten Sakramentes in Bedrängnis. Augsburg nahm als freie Reichsstadt die Reformation an. 1537 musste das Wunderbarliche Gut infolge des “Neuerungs- und Empörergeistes der Reformatoren aus Augsburg geflüchtet werden” Der Augsburger Bischof Christoph von Stadion wanderte mit seinem Klerus im Januar 1537 nach Dillingen aus. Der damalige Propst von Heilig Kreuz, Christophorus Gail begab sich mit dem Wunderbarlichen Gut und seinem Konvent zunächst in die katholisch gebliebene Stadt Landsberg am Lech. Heilig Kreuz hatte dort Besitz. Von dort begab er sich mit seinen Chorherren und dem Wunderbarlichen Gut 1538 nach Dillingen, wo es in der Stadtpfarrkirche St. Peter zur Verehrung ausgesetzt wurde. 11 Jahre dauerte die Verbannung. Erst im August 1548 durfte auf Befehl Kaiser Karl V. der vertriebene Klerus wieder in die Reichsstadt zurück. Propst Bernhard Werlin nahm wieder Besitz von Kirche und Kloster Heilig Kreuz. Unter dem Jubel der katholisch gebliebenen Bevölkerung wurde das Wunderbarliche Gut wieder zur Anbetung ausgesetzt. Doch nicht zu lange dauerte der Friede. Am 20. April 1632 fiel Augsburg in die Hände der Schweden. Am 7. April war Propst Johannes Schall bereits mit dem Wunderbarlichen Gut in das Augustiner Chorherrenkloster Herrenchiemsee (das heutige Schloss Herrenchiemsee) geflüchtet. Dort blieb es drei Jahre. Über Wasserburg, Rosenheim und München kehrte das Wunderbarliche Gut unter dem Ehrengeleit der Münchner Bürger nach Heilig Kreuz zurück. Eine erneute Untersuchung des Wunderbarlichen Gutes fand am 3. Juli 1747 unter Bischof Josef, Landgraf von Hessen-Darmstadt statt. Der damalige Klosterchronist Pater Ignatius Kistler OSA schließt seinen Bericht über diese Untersuchung mit den Worten: “Es blieb das Wunderbarliche Gut in seinem Besitzstande, und die Verehrung und Anbetung ist dadurch mehr gehoben als vermindert worden.”

Die Auswirkungen der Französischen Revolution und die Napoleonische Zeit brachten erneut Kloster und das Wunderbarliche Gut in Bedrängnis. Am 28. Mai 1800 rückten die Franzosen in Augsburg ein. Sie räumten aber die Stadt wieder, nachdem die auferlegten Kriegskontributionen bezahlt waren. Das Chorherrenstift Heilig Kreuz musste 15.000 Gulden beisteuern. Um sicher zu sein flüchtete man das Wunderbarliche Gut zuerst zum Klostergut Bachern, dann in das Karmelitenkloster nach München. Als die Franzosen auch dort einzogen, nach St. Zeno bei Reichenhall und schließlich bis nach Saalfelden im Pinzgau. Doch schon nach drei Wochen brachte man es nach Reichenhall zurück. Am 3. März 1801 ist das Wunderbarliche Gut wieder in Heilig Kreuz.

Kaum zwei Jahre später, am 25. Februar 1803 mussten die durch sechs Jahrhunderte getreuen Wächter des Wunderbarlichen Gutes, die Chorherren von Heilig Kreuz, laut Reichsdeputationshauptschluss Kirche und Kloster verlassen. Kirche und Kloster wurden zu Gunsten der Stadt Augsburg enteignet. Nachdem Priester aus dem Weltklerus die Seelsorge an Heilig Kreuz übernommen hatten, wurde im Jahre 1932 Heilig Kreuz den Söhnen des heiligen Dominikus übergeben. Im Geiste ihrer Brüder aus dem Chorherren-Orden des heiligen Augustinus, zu deren Ordensfamilie sie gehören, führten sie die reiche Tradition der Verehrung des Wunderbarlichen Gutes weiter. Heilig Kreuz erfreute sich wieder eines stets wachsenden Kirchenbesuches, bis in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944 die herrliche Kirche dem furchtbaren Bombenangriff zum Opfer fiel. Der damalige Provinzial der süddeutschen Dominikaner P. Marianus Vetter, der gerade in Augsburg weilte, brachte das Wunderbarliche Gut (nicht die Monstranz) zwischen dem 1. und 2. Angriff in seiner Aktentasche in den Turm der Kirche. Nach dem 2. Angriff kam das Wunderbarliche Gut in die Hauskapelle des erhaltenen bescheidenen Klosters in der Ottmarsgasse. Um es jedoch vor weiteren Angriffen zu sichern wurde das Wunderbarliche Gut nach Stotzard bei Affing gebracht. Wegen besserer Verbindung vertraute man dann das Wunderbarliche Gut den Ehrwürdigen Schwestern der St. Josefs-Kongregation von Ursberg im Kloster Holzen bei Donauwörth an, die sich heute noch mit großer Freude an diese Tage gnadenvollen Trostes in schwerster Zeit erinnern. Am 8. Mai 1945 konnte das Wunderbarliche Gut wieder in die Hauskapelle des Dominikanerklosters in der Ottmarsgasse zurückgeholt werden. Im Advent 1945 war die frühere Beichtkapelle von Heilig Kreuz soweit hergestellt, dass man das Wunderbarliche Gut in dem beim Brand erhaltenen barocken Tresor-Tabernakel wieder zur Verehrung aussetzen konnte. Nach den beiden Teilabschnitten des Wiederaufbaues von Heilig Kreuz befindet sich das Wunderbarliche Gut wieder im Tabernakel von Heilig Kreuz.

Entnommen aus: Börger, Raphael OP, Das Wunderbarliche Gut zu Heilig Kreuz Augsburg, 800-jähriges Jubiläum, 1199-1999, Augsburg 1999

Das Mirakel von Amsterdam

Am 13. März 1945 feierten die niederländischen Katholiken den 600. Jahrestag jenes Hostienwunders, dem sie Aufstieg und Wohlstand ihrer schönsten Stadt zuschreiben.

Im 14. Jahrhundert war Amsterdam lediglich ein unbedeutendes Fischerdorf. Nur vier Straßen und ein paar Gässchen mit bescheidenen Fischerhütten und einem einzigen größeren Gebäude, in welchem die Beginen-Klosterfrauen wohnten, bildeten das ganze damalige Dorf Amsterdam.

Am 13. März 1345 wurde dieser schlichte Ort durch ein großes eucharistisches Wunder weit über Holland hinaus bekannt und Ziel vieler Wallfahrer, die Arbeit und Wohlstand brachten.

An jenem bedeutungsvollen Tage war ein Priester zu einem sterbenden Fischer gerufen worden. Er hörte seine Beichte und reichte ihm die hl. Wegzehrung. Kaum aber war der Geistliche weggegangen, wurde der Kranke von so heftigem Hustenreiz befallen, dass er ausspeien musste. Seine Gattin warf den Auswurf samt der sich darin befindlichen, noch ganzen, heiligen Hostie kurzerhand ins Herdfeuer. Erst am folgenden Morgen, als sie die restlichen glühenden Kohlen zusammenschüren wollte, wurde ihr bewusst, wie ehrfurchtslos sie mit der heiligen Hostie umgegangen war, denn dieselbe schwebte makellos weiß und unversehrt, von strahlendem Lichtglanz umgeben, wunderbar über den Gluten. Das Feuer hatte die hochheilige Brotgestalt nicht zu vernichten, ja nicht einmal zu schwärzen vermocht.

Tieferschüttert kniete die Frau nieder und betete die hl. Hostie an. Dann nahm sie dieselbe aus dem Herde, ungeachtet des Feuers, das an ihren Armen zwar emporzüngelte, ihr jedoch keine Wunde beibrachte. Voller Ehrfurcht legte sie die hl. Hostie auf reines Linnen in ihre Wäschetruhe.

Eilends suchte sie nun den Priester auf, der ihren Gatten versehen hatte und berichtete ihm alles. Nachdenklich befahl ihr der kluge Seelsorger strenge zu schweigen, damit kein Gerede und kein Aufsehen entstehe. In aller Stille trug er die wunderbare, heilige Hostie ins Gotteshaus zurück.

Am folgenden Tage aber fand die Frau, zu ihrem unsäglichen Schrecken die Hostie neuerdings in ihrer Wäschetruhe. Jetzt erst wurde es dem Seelsorger klar, dass dieses offensichtliche Wunder nicht verschwiegen werden dürfe, sondern öffentlich bekanntgemacht werden müsse zur größeren Ehre Gottes und zur Stärkung des Glaubens vieler Seelen.

Der Pfarrherr gab nun seinen geistlichen Mitbrüdern und Pfarrkindern das wunderbare Ereignis bekannt, und alsbald strömten die Leute aus der ganzen Umgegend herbei. In feierlicher Prozession, mit wehenden Fahnen und brennenden Kerzen, betend und singend, zogen Priester und Volk mit der wunderbaren hl. Hostie in die St.-Nikolaus-Kirche von Amsterdam.

Die kirchliche Obrigkeit eröffnete darnach sogleich eine strenge Untersuchung, die mehrere Monate lang dauerte. In einem Hirtenbriefe verkündete schließlich der Bischof von Utrecht, dass dieses ausserordentliche Ereignis vollkommen der Wahrheit entspreche und er deshalb gerne die Erlaubnis erteile, dieses von Gott gewirkte eucharistische Wunder überall kundzutun.

Die fromme Amsterdamer Bevölkerung aber beschloss sogleich, jene armselige Wohnstätte in eine Kapelle zu verwandeln. Der Feuerherd, in dessen Flammen die hl. Hostie so manche Stunde unversehrt geblieben, wurde nicht entfernt, sondern an Ort und Stelle in der Kapelle belassen.

Und hundert Jahre später ließ Gottes Güte in jener Kapelle ein neues Wunder zu, um dadurch gleichsam das frühere Wunder zu bestätigen. Am 24. Mai 1452 wurde Amsterdam von einer so gewaltigen Feuersbrunst heimgesucht, dass nahezu die ganze damalige Stadt zerstört wurde.

Als der Riesenbrand die Sakramentskapelle bedrohte, beschlossen einige mutige Männer, den Tabernakel aufzubrechen, um die wunderbare Hostie, welche darin in einer kostbaren Monstranz aufbewahrt wurde, zu retten. Doch alle ihre Bemühungen blieben erfolglos. Ihre Werkzeuge zerbrachen wie Zündhölzer. Von den eindringenden Flammen bedroht, mussten die tapferen Männer fliehen. Die hölzerne Kapelle und der Tabernakel wurden vom wütenden Feuer zerstört.

Doch welch unbeschreibliche Freude für die schwergeprüften Katholiken, als sie nach dem Brande die hochverehrte, hundert Jahre alte, wunderbare Hostie unversehrt in der Aschenglut fanden. Auch die Monstranz und sogar der seidene Schleier, der sie umgab, waren vollständig intakt geblieben.

Zahllose Prozessionen und Wallfahrten zogen zur heiligen Stätte, bis im Jahre 1578 der Calvinismus in Holland eindrang und alle katholischen Kundgebungen verbot. Niemals aber gelang es, die Verehrung der wunderbaren heiligen Hostie ganz aus dem Herzen des niederländischen Volkes zu reißen. Als die ersten Glaubensverfolgungen vorüber waren, wurden erneut Feierlichkeiten zu Ehren des hochheiligsten Altarssakramentes gehalten. Vorerst zwar nur im stillen. Im Jahre 1645 aber wurde die 300-Jahr-Feier des Wunders mit vollem Glanze durchgeführt. Sogar während der blutigen Besetzung Hollands durch Hitlertruppen im Zweiten Weltkrieg gab es stets Katholiken, die am Jahrestag des eucharistischen Wunders es wagten, allein nachts in stillem Gebete den uralten, traditionellen Weg der Sühneprozession “zur hl. Stätte” zu gehen.

Heute aber, nach dem Zweiten Weltkriege, wallfahrtet wieder Katholisch-Amsterdam öffentlich bittend und dankend alljährlich hin zur wunderbaren, hochheiligen Hostie!

Zitiert aus: Haesele, Maria, Eucharistische Wunder aus aller Welt, Stein am Rhein, 71995, S. 217-220

 

Turin - die "Stadt des allerheiligsten Sakramentes"

Turin wird mit dem einzigartigen Ehrentitel “Stadt des allerheiligsten Sakramentes” bezeichnet. Diese Benennung verdankt die Stadt einem eucharistischen Wunder, weiches am 6. Juni 1453 geschah. An jenem Tage schritten zwei finstere Gesellen mit einem schwerbeladenen Maulesel durch das Stadttor. Sie kamen von der Festung Exilles, wo sie in Kriegsdienst gestanden. René von Anjou hatte seinem Bundesgenossen Herzog Franz Sforza von Mailand gegen die feindliche Herrschaft Venedigs zu Hilfe eilen wollen. Aber Ludwig von Savoyen versperrte ihm bei Exilles den Weg nach Mailand. Wütend darüber plünderten und brandschatzten die Kriegsleute des Herzogs René von Anjou die Festung Exilles. Nicht einmal die Kirche blieb verschont.

Ein Söldner, der noch gottloser war als die andern, brach sogar den Tabernakel der Kirche auf und stahl daraus die Monstranz samt der hl. Hostie. Rasch verbarg er sie zwischen anderer Beute in einem Sacke, den er fest zuschnürte und auf seinen gestohlenen Lastesel lud. Danach wanderte der Kriegsknecht mit einem Kameraden der südlichen Heimat zu.

Als die beiden an der St.-Silvester-Kirche in Turin vorbeikamen, stand der Esel plötzlich mitten auf dem Platze still und ließ sich auf die Knie nieder. Wütend hieb der Dieb auf ihn ein. Doch das Tier rührte sich nicht. Infolge der heftigen Schläge fiel aber der Sack vom Rücken des Esels zu Boden und öffnete sich. Vor den entsetzten Augen der Diebe schwebte die Monstranz mit der hl. Hostie in strahlendem Glanze hoch in die Luft empor. Keiner der Diebe vermochte sie zu erlangen.

Turiner_EucharistiewunderImmer mehr Leute eilten staunend und betend herbei. Zwölftausend Einwohner zählte damals die Stadt Turin und alle wurden Zeugen des herrlichen eucharistischen Wunders auf dem Silvesterplatz. Als der Bischof von Turin, Msgr. Ludwig Romagnano, in feierlichem Ornate, begleitet von vielen Priestern, ankam, öffnete sich die Monstranz von selber und sank zu Boden, während die hl. Hostie noch in der Höhe verblieb. Von heiligem Schauer ergriffen, flehte die kniende Menge:

“Bleibe bei uns, o Herr! Bleibe bei uns!”

Da geschah ein neues Wunder. Die hl. Hostie schwebte langsam aus der Luft herab in den Kelch hinein, den der Bischof ihr entgegenhielt. Weinend vor Ergriffenheit begleitete das Volk den Bischof mit der wunderbaren hl. Hostie in die Kathedrale.

Am Platze selber erbaute man zuerst eine Gedächtniskapelle und später eine prachtvolle Kirche mit dem Titel “Corpus Christi” - “Leib des Herrn”.

Im Jahre 1953 wurde in Turin die 500-Jahr-Feier dieses einzigartigen Wunders, in Anwesenheit des heiligmässigen Kardinals Schuster von Mailand und vieler tausend Pilger festlich begangen.

 

Santarem, Portugal, 1247

Santarem_-_Blutwunder-KircheEine Frau litt sehr unter der Ungläubigkeit ihres Mannes, der schon lange keine Sakramente mehr empfangen hatte. Sie überlegte, wie sie ihm die hl. Kommunion trotzdem geben könnte - selbst wenn er vorher nicht gebeichtet hat. Eine "Wahrsagerin" prophezeite ihr, ihr Mann würde seine Wege ändern, wenn sie ihm eine konsekrierte Hostie darreichte. Die Frau wusste, dass es falsch sei, in dem sündigen Zustand, in dem sich ihr Mann befand, zur hl. Kommunion zu gehen. Doch konnte sie diesen unter keinen Umständen zur hl. Beichte bewegen. Eines Tages ging sie zur Kommunion und konsumierte den Leib unseres Herrn nicht, sondern nahm die konsekrierte Hostie nach dem Empfang der hl. Kommunion aus dem Mund und wickelte sie in ihr Taschentuch. Mit der konsekrierten Hostie verließ sie die Kirche. Auf dem Weg ausserhalb der Kirche aber begann die Hostie zu bluten. Viele Leute bemerkten dies und dachten, die Frau würde bluten. Da befiel sie große Furcht, ging nach Hause, legte die Hostie in ein Gefäß und bedeckt sie mit einem reinen Leinentuch. Während der Nacht wurde sie und ihr Ehemann von einem hellen Licht aufgeweckt, das von dem Gefäß ausging und den ganzen Raum erleuchtete. Engel hatten das Gefäß geöffnet und hielten Anbetung vor unseren Herrn. Die Frau erzählte ihrem Mann von ihrer Freveltat und warum sie dies tat, und eröffnete ihm, dass das Gefäß eine konsekrierte Hostie enthält. Beide verbrachten die Nacht auf ihren Knien in Anbetung, worauf der Mann sein lasterhaftes Leben radikal änderte. Ein Priester wurde gerufen, der die konsekrierte Hostie zurück in die Kirche St. Stefan brachte und sie in geschmolzenem Bienenwachs versiegelte. Neunzehn Jahre später öffnete ein Priester, der vom Geschehen nicht völlig unterrichtet war, den Tabernakel und bemerkte, dass der Wachsblock zerbrochen daneben lag und die konsekrierte Hostie in einen Kristall eingeschlossen war. Das Wunder ereignete sich im Jahre 1247.

Die in Kristall eingeschlossene konsekrierte Hostie ist heute von einer Treppe hinter dem Altar aus zu besichtigen. An der Wand daneben sind viele Originalschreiben verschiedener Diözeasanbischöfe und hoher kirchlicher Würdenträger, ebenso auch Untersuchungsergebnisse, welche die Echtheit des Wunders bezeugen.

1997 wurde in Santarem das 750 Jubiläum in Anwesenheit des Diözesanbischofs und vieler Bischöfe Portugals mit großer Feierlichkeit begangen.

Bild: Die Kirche des hl. Stefan, in der sich die wertvolle Monstranz mit der Hostienreliquie befindet. Portugiesisch: Santuàrio do Santissimo Milagre

 

Eucharistie im Leben eines Heiligen Don Bosco

Johannes_Don_BoscoAus dem Leben des heiligen Don Bosco (1815-1888) ist eine Reihe erstaunlicher Dinge bekannt, die sich um die heilige Eucharistie ranken. Alle Aussagen wurden zuverlässig niedergeschrieben. Don Evasius Garonne berichtet als Zeuge: »Im Januar 1879 diente ich Don Bosco bei der Feier der heiligen Messe, die er am Altar seines Vorzimmers zelebrierte. Mein Mitschüler Franchini, der inzwischen gestorben ist, war auch dabei. Als Don Bosco die heiligen Gestalten erhob, sahen wir, wie er entrückt war. Verklärung lag auf seinem Gesicht, so dass er dadurch das ganze Zimmer zu erleuchten schien. Allmählich lösten sich seine Füße von der Predella (Altarpodest) und Don Bosco schwebte wohl zehn Minuten in der Luft. Wir zwei Ministranten konnten - wie es damals Brauch war - den Saum des Messgewandes nicht erreichen.

Ich war ganz außer mir vor Verwunderung, wollte Don Berto herbeirufen, fand ihn aber nicht. Auf meinen Platz zurückgekehrt, sah ich Don Bosco gerade noch die Stufen herabkommen, das Zimmer kam mir fast wie ein Himmel vor. Auf die Heilige Messe folgte eine lange Danksagung. Hernach brachte ich ihm wie gewohnt den Kaffee und fragte: »Aber Don Bosco, was hatten sie denn nur heute morgen beim Erheben der heiligen Gestalten? Wie kam es, dass sie auf einmal so hoch und groß wurden?« Er schaute mich nur an und sagte, um das Gesprächsthema zu ändern: »Nimm auch etwas Kaffee! « Er schenkte mir eine Tasse ein und reichte sie mir. Ich merkte sofort, er wollte nicht darüber sprechen, ich blieb also still und schlürfte meinen Kaffee. Dreimal wurde ich Zeuge seines Emporschwebens während der Messfeier.

Aus den frühen Priesterjahren Don Boscos schrieb ein Augenzeuge ein Geschehen nieder, das bestätigt wurde und großes Staunen verursachte. Es war im Jahr 1849. Man beging im Oratorium (Gemeinschaft des Don Bosco) eine der größten Feiern, es dürfte das Fest Mariä Geburt gewesen sein. 34 Etwa 650 Jugendliche hatten das Sakrament der Buße empfangen und bereiteten sich nun vor auf den Empfang der heiligen Kommunion. Don Bosco begann die Messfeier in der Annahme, im Tabernakel stehe wie gewohnt ein Hostiengefäß gefüllt bis oben an. Das Ziborium war aber nahezu leer. Josef Buzzetti hatte vergessen, eine andere Schale mit zu konsekrierenden Hostien auf den Altar zu stellen. Erst nach der feierlichen Wandlung bemerkte er sein Missgeschick. Als nun Don Bosco die heilige Kommunion auszuteilen begann, war er besorgt, als er so wenig Partikel sah bei so vielen Kommunikanten, die den Altar umstanden. Er war untröstlich bei dem Gedanken, so viele junge Menschen ohne das heilige Sakrament zurückschicken zu müssen. Er erhob die Augen zum Himmel, dann teilte er die heilige Kommunion weiter aus. Siehe da, zu seiner großen Verwunderung und zu noch größerem Erstaunen Buzzettis, der tief beschämt war, weil er Don Bosco durch seine Vergesslichkeit in solche Verlegenheit gebracht hatte, bemerkte Don Bosco, wie die heiligen Hostien unter seinen Händen zunahmen. Ohne auch nur eine Hostie brechen zu müssen, konnte er allen die Kommunion reichen.

Als man eines Tages Don Bosco selbst über dieses Vorkommnis befragte, gab er es uneingeschränkt zu.

»Jene Macht, die das Wunder der Verwandlung vollbringen kann, wird auch einer Vermehrung nichts im Wege stehen.«

 

Die Vision des Heiligen Don Bosco vom Mai 1862

Vision_Don_Bosco"Stellt euch vor, wir befinden uns an der Küste des Meeres oder besser noch auf einer einsamen Klippe und sehen kein Land ausser dem Boden unter unseren Füssen. Auf dem weiten Meer erkennen wir eine unzählbare Menge von Schiffen, die sich für eine Seeschlacht geordnet haben. Sie verfügen über eiserne Schiffsschnäbel und sind mit Kanonen, Gewehren, sonstigen Waffen jeglicher Art und Brandsätzen ausgerüstet. Sie nähern sich einem Schiff, das viel grösser ist als das ihrige und versuchen, dieses mit ihren spitzigen Schnäbeln zu beschädigen, es anzuzünden und ihm jeden nur möglichen Schaden zuzufügen. Das grosse Schiff wird von vielen kleinen Booten begleitet, die von ihm Befehle empfangen und das majestätische Schiff gegen die feindliche Flotte verteidigen. Sie haben starken Gegenwind und das aufgewühlte Meer scheint die Angreifer zu begünstigen.

Mitten im weiten Meer stehen in geringem Abstand voneinander zwei mächtige Säulen. Die eine wird von einer Statue der Immaculata gekrönt, zu deren Füssen steht: "Auxilium christianorum" (Hilfe der Christen), auf der zweiten, viel höheren und mächtigeren Säule sehen wir eine übergrosse Hostie, darunter auf einem Schild die Worte: "Salus credentium" (Heil der Gläubigen).

Der Papst als Kommandant des grossen Schiffes erkennt die Wut der Feinde und damit die Gefahr, in der sich seine Getreuen befinden. Er ruft deshalb die Steuermänner der Begleitboote zur Beratung auf sein Schiff. Der Sturm wird immer heftiger; die Kommandanten müssen auf ihre Boote zurückkehren. Nach Beruhigung der See ruft der Papst die Kommandeure ein zweites Mal zu sich. Plötzlich bricht der Sturm von Neuem los. Der Papst steht am Steuer und versucht mit aller Kraft sein Schiff zwischen die beiden Säulen zu lenken, an denen viele Anker und grosse Haken angebracht sind. Die feindlichen Schiffe beginnen nun mit dem Angriff und wollen das päpstliche Schiff versenken. Immer wieder versuchen sie Brandmaterial an Bord des grossen Schiffes zu schleudern und feuern mit ihren Bordgeschützen aus allen Rohren. Trotz des leidenschaftlichen Kampfes der feindlichen Schiffe und des Einsatzes aller Waffen scheitert jedoch der Angriff, und das päpstliche Schiff durchpflügt, obwohl auf beiden Seiten bereits schwer angeschlagen, frei und sicher das Meer, denn kaum getroffen, schliesst ein sanfter Wind, der von den beiden Säulen ausgeht, sofort jedes Leck.

Auf den Schiffen der Angreifer platzen jetzt die Kanonenrohre, die Schiffsschnäbel zerbrechen, viele Schiffe bersten auseinander und versinken im Meer. Plötzlich wird jedoch der Papst von einer feindlichen Kugel getroffen. Seine Helfer stützen ihn und richten ihn wieder auf, wenig später trifft ihn erneut ein feindliches Geschoss, und er sinkt tot zu Boden.

Bei der feindlichen Flotte erhebt sich ein Freuden- und Siegesgeschrei. Die auf dem päpstlichen Schiff versammelten Kommandeure wählen in solcher Eile einen neuen Papst, dass die Nachricht vom Tod desSteuermanns zugleich mit der Nachricht von der Wahl des Nachfolgers bei den Feinden ankommt. Jetzt verlieren diese plötzlich allen Mut, das päpstliche Schiff aber überwindet alle Hindernisse und fährt sicher zwischen die beiden Säulen, wo es vor Anker geht. Die Feinde flüchten, rammen sich gegenseitig und gehen zugrunde. Die kleinen Begleitboote des päpstlichen Schiffes rudern mit voller Kraft ebenfalls zu den beiden Säulen und machen dort fest. Auf dem Meer tritt eine grosse Stille ein."

An dieser Stelle fragte Don Bosco seinen späteren Nachfolger als Generaloberer, Don Michael Rua: "Was hältst Du von dieser Erzählung?" Don Rua antwortete: "Mir scheint, das Schiff des Papstes ist die Kirche, deren Oberhaupt er ist. Die andern Schiffe sind die Menschen, das Meer ist die Welt. Jene, die das grosse Schiff verteidigen, sind die treuen Anhänger des Papstes, die anderen seine Feinde, die mit allen Mitteln die Kirche zu vernichten suchen. Die beiden Säulen bedeuten, wie mir scheint, die Verehrung Mariens und der hl. Eucharistie."Don Bosco sagte: "Du hast gut gesprochen. Nur ein Ausdruck muss richtig gestellt werden: Die feindlichen Schiffe bedeuten die Verfolgungen der Kirche. Sie bereiten schwerste Qualen für die Kirche vor. Das, was bisher war, ist beinahe nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen wird. Die Schiffe symbolisieren die Feinde der Kirche, die das Hauptschiff zu versenken versuchen, wenn es ihnen gelänge. Nur zwei Mittel verbleiben uns zur Rettung in dieser Verwirrung: Die Verehrung der Gottesmutter und die häufige hl. Kommunion."

Diese Vision von Don Bosco hatte vor allem zum Ziel:

Uns zum Gebet für die Kirche und den Papst zu ermuntern und auf die Verehrung des Altarsakramentes und Maria, der Immaculata, hinzuweisen.

 

Der heilige Papst Gregor der Grosse

In seinen Predigten spricht der Hl. Papst Gregor der Große auch von der hochheiligen Eucharistie und bezeugt durch Anführung wunderbarer Tatsachen den unschätzbaren Wert und die macht der Hl. Messe. In seiner 37. Homilie erzählt er:

Vor nicht allzu langer zeit geschah es, dass ein Mann gefangen und weit fortgeschleppt wurde. Da er lange Zeit gefangen gehalten wurde, ohne dass seine Frau davon etwas wusste, hielt sie ihn für tot und ließ nun für ihn jede Woche an bestimmten Tagen die Hl. Messe feiern. Nach längerer Zeit kehrte der Mann aus seiner Gefangenschaft zurück und erzählte seiner staunenden Ehefrau, dass ihm in seiner Gefangenschaft immer an bestimmten Tagein in der Woche die Ketten abfielen, die ihn fesselten. Auf solche Weise gelang es ihm endlich zu entfliehen. Als ihn nun seine Gattin fragte, an welchen Tagen dieses geschehen sei und er ihr die Zeit nannte, erkannte sie, dass an den Tagen seine Fesseln fielen, an denen für ihn die Hl. Messe gefeiert wurde.

In seinen Dialogen über das Leben und die Wunder der Heiligen in Italien erzählt er im 4. Buch folgendes wunderbares Ereignis:

Agatho, Bischof von Palermo, reiste von Sizilien aus nach Rom. Auf dem Weg dahin geriet er in Gefahr, durch Schiffbruch umzukommen. Es erhob sich nämlich auf dem Meer ein furchtbarer Sturm, der das Schiff dem Untergang nahe brachte. Es blieb keine Hoffnung mehr, dem Tod zu entgehen, wenn nicht die Barmherzigkeit des Allmächtigen Hilfe schaffte. Da begannen alle, die auf dem Schiff waren, zu Gott zu flehen und Gelübde zu machen. Während sie so beteten, war einer der Matrosen beschäftigt, ein Boot zu lenken, das an das Schiff, auf dem Bischof Agatho sich befand, mit einem Tau gebunden war; durch die Gewalt des Traumes riss aber das Tau und der Unglückliche verschwand mit seinem Boot in den Wellen. Der Bischof hielt ihn für tot. Unterdessen gelangte das Schiff, auf dem der Bischof war, nach vielen Gefahren zur Insel Ostika. Hier feierte der Bischof im Gedenken an den unglücklichen Matrosen, den er für tot hielt, die Hl. Messe und fuhr dann, nachdem man das Schiff ausgebessert hatte, nach Italien, und gelangte endlich nach Rom. Als er ans Land ging, fand er zu seinem Erstaunen den tot geglaubten Matrosen am Ufer stehen. Voll Freude hierüber fragte er ihn, wie er während so vieler Tage so großer Gefahr habe entrinnen können. Der Matrose erzählte, wie sein Schifflein oft in Gefahr war, unterzugehen, aber immer wieder in die Höhe kam. Tag und Nacht habe er damit zugebracht, gegen die Wogen zu kämpfen, aber von Hunger und Durst ganz entkräftet, wäre er sicher zu Grunde gegangen, wenn ihm nicht geholfen worden wäre. “Plötzlich”, so erzählte er weiter, “da ich ganz niedergeschlagen und wie außer Sinnen war, und nicht wusste, ob ich schlafe oder wache, sah ich einen Mann vor mir stehen, der mir ein Brot zur Stärkung gab. Kaum hatte ich es verzehrt, erhielt ich meine Kräfte wieder, und bald darauf segelte ein Schiff auf mich zu, das mich aufnahm und mich hierher brachte.” Als der Bischof sich nach dem Tag erkundigte, an demdieses geschehen war, stellte sich heraus, dass es gerade der Tag war, wo er für ihn die Hl. Messe auf der Insel Ostika gefeiert hatte.

Der Lebensbeschreiber des heiligen Papstes Gregor, der Diakon Johannes, erzählt von diesem heiligen Papst folgende wunderbare Begebenheit:

Eine Frau brachte eines Tages dem heiligen Gregor, als er die Hl. Messe feierte, als Opfer Brot und Wein. Als der Heilige ihr nach der Vollendung der Geheimnisse die heilige Kommunion reichte mit den Worten: “Der Leib des Herrn bewahre deine Seele”, lachte sie leichtfertig. Der Heilige zog sofort seine Hand von ihrem Mund zurück und legte den Teil des Leibes des Herrn, den er ihr reichen wollte, auf den Altar. Nachdem die Hl. Messe beendet war, fragte der Heilige die Frau vor dem ganzen Volk, warum sie beim Empfang der heiligen Kommunion gelacht habe. Die Frau wollte mit der Sprache nicht heraus, endlich aber sagte sie: “Weil du das Brot, das ich miteigenen Händen gebacken habe, den Leib des Herrn genannt hast.” Da warf sich der heilige Papst, vom Unglauben dieser Frau schmerzlich berührt, mit dem ganzen Volke auf die Knie und betete. Nach einer Weile erhob er sich, trat zum Altar und siehe da, der heilige Partikel des Leibes des Herrn, den er dahin gelegt hatte, war jetzt zu Fleisch geworden. Der Heilige zeigte ihn der ungläubigen Frau, die von nun an glaubte. Das Volk aber wurde dadurch nur noch mehr in seinem Glauben gestärkt. Hierauf warf sich der Heilige nochmals zum Gebete nieder, und der wunderbare Partikel erhielt seine vorige Gestalt wieder.
So sah diese Frau, so sah das Volk, so sah der Heilige selbst durch dieses Wunder bestätigt, was er predigte, nämlich: “Dass im heiligsten Sakrament Jesu Fleisch und Blut wirklich gegenwärtig ist, indem der heilige Geist durch die Konsekration Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi verwandelt. Dieses hochheilige Sakrament gibt Gottes Gnade, befreit von Sünden, vereinigt mit Christus und die Gläubigen untereinander, wirkt aber nur,wenn man mit Gott ausgesöhnt ist. Es ist ein Opfer, eine Wiederholung des Leidens Christi zu unserer Versöhnung, das für uns dargebracht wird.” (Homilie 22.35.37. Liber moral. 13. c.2 et. 12)

(aus: Ott, Georg, Eucharisticum, Regensburg 1869, S. 153-155)

 

Eucharistische Wunder durch die Geschichte aus aller Welt

Jahr 750 Lanciano / ltalien

Ein junger Priester zweifelte am Altar an der Verwandlung von Brot u. Wein. Da verfärbte sich die Hostie rot, quoll zu einem Stück Fleisch auf und im Kelch schäumte rotes Blut. Die verwandelten Substanzen sind heute noch unverwest (1910 wissenschaftlich untersucht).

Jahr 1010 lborra / Spanien

Ein Jude bekannte auf dem Sterbebett seine HI. Taufe u. Konversion nach einem Erlebnis: "Wandernd diskutierte ich mit meinem Freund über den Messias, als sich der Himmel "öffnete". Ich bat Gott um eine Gnade. Im Strahlenkranz erschien ein Kelch, darüber eine Hostie!"

Jahr 1239 Daroca / Spanien

Ein maurisches Heer überfiel in Überzahl die ca. 1000 christI. Soldaten in Daroca. Die 6 Hauptleute—stellvertretend für ihre Mannschaft in der HI. Messe— stürmten beim Alarm bei der Wandlung auf ihre Posten. Nach wundersam gewonnener Schlacht holte der Priester die 6 HI. Hostien im Korporale aus dem Versteck: sie klebten blutig am Korporale (heute noch in Daraca zu sehen). Dieses Tüchlein als Banner änderte in der Entscheidungsschlacht von Chio gegen die Mauren die Geschichte Spaniens (Sieg gegen 7fahe Übermacht).

Jahr 1263 Bolsena / ltalien

Beim Hostienbrechen eines deutschen Pilgerpriesters tropfte Blut auf das Korporale und bildete 25mal das dornengekrönte Haupt Christi. Der obere Teil der Hostie verwandelte sich in Fleisch. 1264 bereicherte Urban IV. das Kirchenjahr mit dem Fronleichnamsfest.

Jahr 1266 Santarem / Portugal

Eine Frau suchte Hilfe bei einer Magierin. Wie vereinbart trug sie im Kopftuch die nicht genossene Hostie zur Kirche hinaus. Als Blut herausfloss, verbarg sie das Tuch verängstigt in der Truhe. Nachts brach Strahlenglanz daraus hervor. In einer Monstranz gefasst, ereigneten sich davor später neue Wunder.

Jahr 1310 St. Georgenberg Fiecht / Tirol

Ein Priester zweifelte beim Genuss des HI. Blutes an der Verwandlung, worauf dieses im Kelch rot auf schäumte. Es wird seither in einer kleinen Monstranz aufbewahrt. In der Reformation half die dortige HI.--Blut-Verehrung bei der Bewahrung des wahren Glaubens.

Jahr 1330 Cascia / ltalien

Ein "lauer" Priester legte eine HI. Hostie bei einem Versehgang zwischen die Brevierseiten. Beim Sterbenden öffnete er dieses und erschrak, weil die Hostie blutete und das Pergament befleckte. Bis heute im Kloster St.Rita in Cascia (1926 bestätigen Gelehrte: Antlitz Christi).

Jahr 1330 Walldürn / Deutschland

Nach den Wandlungsworten kippte der Kelch. Auf dem Korporale entstand in Blutflecken das Kreuzbild des Herrn, umgeben von 11 dornengekrönten Häuptern. Der Priester gab das Geheimnis des versteckten Korporales vor seinem Tod preis. Viele Wunder!

Jahr 1345 Amsterdam / Niederlande

Ein mit dem Sterbesakrament versehener Mann musste sich ergeben. Seine Frau warf alles ins Herdfeuer. Am nächsten Morgen schwebte die HI. Hostie unversehrt über den Gluten. (Kapellenbau) (Feuer äscherte 1452Amsterdam ein, auch jene Kapelle. In der Asche fand man die Hostie unversehrt).

Jahr 1417 Erding / Deutschland

Ein armer Bauer beging am Gründonnerstag Hostienraub. Ausserhalb der Stadt schwebte die Hostie plötzlich aus seinem Tuch, blieb Minuten in der Luft und verschwand im Erdboden. Dasselbe wiederholte sich noch zweimal vor Pfarrer und Bischof und vielen Zeugen.

Jahr 1447 Ettiswil / Schweiz

Bezahlter Hostienraub von Anna Vögtlin, die vor Gericht aussagte, dass die HI. Hostie immer schwerer wurde, bis sie sie wegwarf. Eine Schweinehirtin fand sie strahlend über den Nesseln schwebend, weil die Schweine nicht daran vorbei wollten und teils in die Knie fielen.

Jahr 1492 Giswil / Schweiz

Drei Diebe stahlen den mit HI. Hostien gefüllten Kelch. Die geweihten Hostien schütteten sie auf den Waldboden. Vor Gericht musste dieser Ort gezeigt werden. In einer Prozession wurden die Hostien in die Pfarrkirche zurückgeführt. Am Fundort entsprang eine Quelle.

Jahr 1608 Faverney / Frankreich

Ein Brand äscherte die Basilika der Benediktiner ein. Auf der Suche nach der tags zuvor ausgesetzten Monstranz erblickte man die Monstranz mit den unversehrten Hostien über dem noch glühenden Chorgitter. Tausende sahen das Wunder 33 Std. lang. Von Pfingstmontag bis Dienstag). Bei der Dankmesse ereignete sich auf dem Notaltar ein neues Wunder. Johannes XXIII. pilgerte als Nuntius nach Faverney.

Jahr 1643 Pressac / Frankreich

Nach einem Altarbrand wurde die zur Anbetung ausgesetzte HI. Hostie weiss und unversehrt gefunden. (Kuppe des Zinnkelches geschmolzen).

Jahr 1648 Huesca / Spanien

Der gestohlene Goldkelch voller geweihter Hostien wurde tags darauf auf dem nahen Acker dank Leuchtstrahlen wiedergefunden.

Jahr 1730 Siena / ltalien

Aus dem Hochaltar wurde ein Ziborium mit 348 HI. Hostien gestohlen. Nach dem Fund wurden Hostien in einer Dankmesse ausgeteilt, die restlichen 223 zur Verehrung aufbewahrt (bis heute weiss und frisch geblieben: durch mehrere Analysen als Naturwunder bestätigt; Bekehrung eines Chemikers).

Jahr 1866 Dubno / Polen

Anlässlich einer Anbetung (Fastnachtszeit) sahen Hunderte (auch Ungläubige) den Heiland während 40 Std. im Lichtkranz der Hostie.

Jahr 1880 St. Luis / Spanien

Beim Segen mit der HI. Hostie (Fronleichnam) vor ihrem Haus wurde die gelähmte Frau Cardona augenblicklich geheilt und folgte der Prozession.

Jahr 1903 Reunion / lndischer Ozean

Zehntausende wurden Zeugen eines Wunders: Anstelle der Hostie in der Monstranz war das Antlitz Jesu sichtbar (von allen Seiten), umgeben von einem Strahlenkranz. Von 14-15 verwandelte es sich in ein leuchtendes Kreuz, das beim Tantum ergo der Segensandacht verschwand.

Jahr 1903 Manzaneda / Spanien

Durch die Erscheinung des Jesuskindes mit sichtbaren Wundmalen in der HI. Hostie wurde die ganze Pfarrei bekehrt, die vorher nicht mehr praktiziert hatte. Als der Pfarrer die Hostie aus der Monstranz ins Ziborium zurücklegen wollte, geschah ein 2. Wunder: Die Hostie schwebte von selbst an ihren Bestimmungsort. Die Kunde verbreitete sich. Während 3 Std. eilten alle Gläubigen aus der Umgebung zum Beichtstuhl. Tags darauf erschien das Jesuskind bei voller Kirche beim Singen des Te Deum erneut in der Hostie, diesmal ohne Wunden.

Jahr 1906 Tumaco / Kolumbien

Pater Larrondo schritt mit erhobener Hostie einer riesigen Flutwelle entgegen und stoppte sie (das Erdbeben verwüstete die kolumb. Küste).

Jahr 1916 Fatima / Portugal

Lucia, Jacinta u. Francisco empfingen aus der Hand eines Engels die HI. Kommunion (1911 erschien die Muttergottes den 3 Hirtenkindern 6mal).

Jahr 1918 Krakau / Polen

Einem Judenknaben erschien bei einem Kirchenbesuch Jesus bei der Wandlung und sagte ihm den Todestag 8.Sept. und seine Nottaufe voraus.

Jahr 1936 Almolda / Spanien

Ein Knabe rettete eine leuchtende Hostie (in Glaskapsel) aus den Tabernakeltrümmern (der span. Krieg war eine kommunist. Kirchenverfolgung!) und bewahrte sie bis zur Befreiung 2 Jahre auf. In einer Prozession wurde sie in die Kirche zurückgetragen.

Jahr 1937 Prestwich / England

Während der HI. Wandlung in der Weihnachtsmesse erblickte der blinde Pianist (E.Malene, ein Protestant) ein helles Licht und wurde sehend.

Jahr 1952 Lourdes / Frankreich

Beim Segen mit der HI. Monstranz wird Br. Leo Schwager "wie vom Blitz aus dem Krankenwagen geworfen" und geheilt (von multipler Sklerose im Endstadium).

Jahr 1962 Tonking / China

Ein Kommunist durchschoss den Tabernakel (das Ziborium des Karmelklosters zerbarst, Hostien fielen heraus) und wurde augenblicklich gelähmt. Dann sank er lautlos tot zusammen.

 

Zum Seitenanfang

 

Schriftgröße

Increase Font Size Option 7 Reset Font Size Option 7 Decrease Font Size Option 7

Hinweise

Besucher

Es sind 7 Gäste online

Chat

Klicken Sie hier, um zu sehen wer gerade chattet!

Support

Bitte unterstützen Sie uns kurz, indem Sie einfach 1x auf die drei Banner klicken (sortiert nach Wichtigkeit). Vergelts Gott!



** Christliche Surftipps **

Listinus Toplisten

Unterstützung

Helfen Sie mit, Kathwahrheit in Ihrem Umfeld bekannter zu machen und unterstützen Sie uns durch Linktausch, Werbung, Banner etc.  Weiterlesen...

Gebetsgemeinschaft

Beten Sie für- und miteinander für Ihre persönlichen Anliegen, jene von Kathwahrheit.de und unsere Welt! Bislang beten 81 Mitglieder. Weiterlesen...

Priesterjahr

Das ereignisreiche Jahr des Priesters ist vollbracht. Lesen Sie die abschließende Ansprache Papst Benedikt XVI. (+mehr) hier! Weiterlesen...

 

 

Verbundenheit

In tiefer Treue und Loyalität zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche sowie zum Heiligen Vater Benedikt XVI. Weiterlesen...