"Gott ist mit uns, wer kann gegen uns sein?" - Ein Leitspruch der für jeden Gläubigen Christen gelten sollte. Wer auf Gott vertraut und sich ganz in seine schützenden Hände begibt wird errettet werden, insofern es der Wille des Herrn ist: In Katastrophen, Bedrohungen, Gefahren etc. Überzeugen sie sich selbst in den folgenden Texten von der Tatsache, dass der Gott der Christen, der Vater Jesu Christi der allmächtige, liebende Herrgott ist, der alles Erdenkliche unternimmt, um seine Kinder zu schützen!
Psalm 91: Gott ist bei dir
Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt,
der spricht zu dem Herrn: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz.
Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild,
daß du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen,
vor der Pestilenz, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die im Mittag verderbt.
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst mit deinen Augen deine Lust sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
Denn der Herr ist deine Zuversicht; der Höchste ist deine Zuflucht.
Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird zu deiner Hütte sich nahen,
Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, •
daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Auf Löwen und. Ottern wirst du gehen und treten auf junge Löwen und Drachen,
" Er begehrt mein, so will ich ihm aushelfen; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
Er ruft mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not; ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil."
Gottes Wunder inmitten einer nuklearen Katastrophe
Als 1945 über Hieroshima/Japan die erste Atombombe gezündet wurde, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den Schulbüchern verschwiegen wird: Vier katholische Patres überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet hatten, die Atombombenexplosion. Sie trugen bis heute bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon!Selbst das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300 m neben dem Abwurfzentrum der Atombombe! - Sie sehen also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als die Atombombe oder jede andere Bombe!
Die Muttergottes verhilft einem behinderten Kind zu voller Gesundheit
Es war im Jahre 1993. Eine evangelische Frau erzählte ihrer katholischen Bekannten von ihrem 3jährigen Kind, das krumme Beine hatte und nicht laufen konnte. "Was soll erst werden, wenn das Kind in die Schule kommt?" Ihre Bekannte gab ihr zur Antwort: "Geh doch einfach mit in die Altöttinger Gnadenkapelle und bete mit mir den Rosenkranz!" "Aber ich bin doch evangelisch!" - "Das macht nichts, komm nur mit!"- "Naja, dann gehe ich eben 'mal mit!" Als die Frau nachhause kam, lief ihr das Kind vom Haus entgegen und rief freudig: "Ich kann laufen!" Dieses Wunder ereignete sich 1993 in Altötting. Die Muttergottes hat geholfen! Sie sehen, wie fruchtbar und machtvoll das Gebet ist, besonders das Rosenkranzgebet! Wer den Rosenkranz betet, steht unter dem Schutzmantel der Mutter Jesu! Auch sollte man immer daran denken: Ein Muttergotteskind geht niemals verloren, welch großer Sünder er auch immer war - eine gute Reue und Beichte vorausgesetzt! Ihr lieben Kranken merkt euch das gut!
Das Mädchen ohne Pupillen
Das Mädchen ohne Pupillen Ohne Zweifel war Gemma di Giorgi ein außergewöhnlicher Fall. Sie war blind, ohne Pupillen geboren. Alsbald bemerkten die Eltern die Mißbildung der Kleinen, und sie beteten, denn nur ein Wunder hätte dem Mädchen das Augenlicht wiedergeben können. Eines Tages riet ihnen eine befreundete Ordensschwester sich an einen Ordensbruder der Wundmale hatte zu wenden, denn er vollbrächte mit seinen Gebeten Wunder. Die (Großmutter des Mädchens klammerte sich sofort an diese Hoffnung und bat die Ordensschwester Padre Pio zu schreiben. Sie schrieb doch erhielt sie keine Antwort, jedoch erschien ihr der Ordensbruder eines Nachts irm Traum; er wollte das Mädchen kennenlernen. Und immer in diesem Traum machte Padre Pio das Zeichen des Kreuzes über die Augen des Mädchens. Am Tag danach erhielt die Ordensschwester die Antwort Padre Pio's, die seine Gebete für das Mädchen bestätigten. Und so ermutigte sie die Familie dazu mit dem Mädchen nach San Giovanni zu reisen, obgleich die Reise lang und anstrengend sein sollte, reiste auch die Großmutter voll mit Hoffnungen mit ihnen. Gemma schien es als könne sie Schatten erkennen, aber die skeptische Großmutter wiedersprach ihr, denn es währe nicht möglich, weil ihre Augen noch keine Pupillen hätten. Die Großmutter setzte dem Mädchen zu, sie solle Padre Pio um die Gnade der Heilung bitten, aber das Mädchen blieb so vollkommen starr vor Erstaunen den Priester, der ihr mit geschlossener Hand die Augen segnete, zu sehen, daß sie es vollkommen vergaß. Die Großmutter weinte darüber, denn sie dachte daß diese Reise zu nichts führen würde. Doch als es ihr gelang mit Padre Pio zu sprechen, beruhigte er sie denn das Mädchen könne jetzt sehen. Die Freude der Großmutter war so groß, daß sie das Mädchen ihre erste Kornunion in der Kirche von San Giovanni machen ließ, wo sie die Gnade erhalten hatte. Während der Rückreise erkrankte die Großmutter und sie waren gezwungen sich in Cosenza aufzuhalten. Bevor sie ihre Reise wieder aufnahmen, schickte sie das Mädchen zum Augenarzt, der sich nicht erklären konnte wie es möglich sei daß das Mädchen sehen könne. Dank Padre Pio konnte das Mädchen Gemma ein normales, ernsthaftes Leben führen.
Gemma di Giorgi wurde blind und ohne Pupillen geboren. Im Alter von fünf Jahren brachte ihre Großmutter sie zu Padre Pio. Dort empfing sie ihre erste heilige Kommunion. Dabei zeichnete Padre Pio mit seinem Daumen ein Kreuz über Ihre Augen. Von diesem Augenblick an sieht Gemma di Giorgi alles ganz klar und deutlich. Sie hat jedoch immer noch die Augen einer Blinden.
Das Wunder von Calanda Zaragossa Spanien
Miguel Juan Pellicer war 18 Jahre alt, als er beim Einbringen der Getreideernte von dem vor den Wagen gespannten Maultier stürzte. Ein Rad des Wagens rollte über sein rechtes Bein und verursachte einen schweren Bruch, der bald zu eitern begann. Nach mehreren erfolglosen Heilungsversuchen in verschiedenen Krankenhäusern wurde ihm im königlichen Krankenhaus von Zaragossa zur Rettung seines Lebens das rechte Bein unterhalb der Kniescheibe abgenommen. Das abgenommene Bein wurde auf dem Friedhof des Krankenhauses beigesetzt. Im März 1940 kam er wieder zu seinen Eltern nach Calanda. Seinen Lebensunterhalt versuchte er mit Betteln zu verdienen, um seinen Eltern nicht zur Last zu fallen. Am Abend des 26. März kehrte er ermüdet von einer Bettelfahrt zurück.
Als seine Mutter des Nachts nach ihm sah, bemerkte sie zu ihrem Schrecken, dass er wieder zwei Füsse hatte. Der Erwachte berichtete von einem Traum: Er sei in der Wallfahrtskapelle von Pilar gewesen. wo der Amputationsstumpf gesalbt worden sei; er glaubte, es sei die selige Jungfrau Maria, die ihm das getan habe. Der Heilung folgte eine lange Untersuchung, auch eine kanonische durch den Bischof. Das Dokumentarwerk Navals umfasst 533 Seiten mit vielen Abbildungen, Faksimiledrucke alter Urkunden, sowie eine vollständige Kopie des Prozesses mit seinem Urteil. Die Originaldokumente werden noch heute im erzbischöflichen Archiv von Zaragossa aufbewahrt.
Die herrliche Kirche der Muttergottes del Pilar befindet sich an der Stelle, an der die Muttergottes dem Apostel Jakobus in Spanien erschienen ist. Am 12. Oktober wird jedes Jahr das Fest der ,,Virgen del Pilar“ von Saragossa gefeiert - nicht nur in ganz Spanien, sondern auch bei allen spanisch sprechenden Völkern Amerikas.
Maria auf der Säule in Saragossa
Als beim letzten Weltkrieg 2 Bomben auf die Kathedrale von Saragossa/Spanien geworfen wurden, explodierten diese 2 Bomben nicht! Noch heute sind diese 2 Bomben neben der "Maria auf der Säule" am Pfeiler der Kathedrale zu sehen!
Plötzliches Herabfallen aller Blätter eines Baumes beim Erwähnen der Hölle
Hier geht es um einen ganz besonders eindeutigen Vorgang, der sich am 12. April 17o6 in der italienischen Stadt Giuliano bei der Predigt des inzwischen seliggesprochenen Badinucci ereignet hat. Wilhelm Schamoni gelang es, über den Archivar der zuständigen römischen Behörde, nämlich der Sancta Congregatio pro Causis Sanctorum, an eine Akte ,,Wunder zu Lebzeiten“ des Dieners Gottes Antonius Baldinucci zu kommen. Die folgende Aussage soll deswegen in vollem Wortlaut wiedergegeben werden, da sie vor der höchsten zivilen Autorität von Cori abgegeben wurde. Die Aussage lautet wie folgt:
Der selige Badinucci ,,Die Seelen stürzen in die Hölle wie die Blätter von diesem Baum fallen.“ in: Theologisches 1982 5. 4799.
Am 26. April 1730
Wir, die Unterzeichneten, zur Feststellung der Wahrheit geladen, erklären mit voller und unbezweifelter Überzeugung, auch unter unserem Eid: Der ehrwürdige Diener Gottes P. Antonius Badinucci aus der Gesellschaft Jesu begab sich im Mai des Jahres 17o5, nachdem er die Volksmission in Cori, unserer Heimatstadt, gehalten hatte, nach Giuliano, einem von Cori drei Meilen (ca. 4,5 km) entfernten Ort. Als er dort die Mission abhielt, machte sich das Volk von Cori, und mit ihm auch wir, die Unterzeichneten, aus der Verehrung heraus, die ihm entgegengebracht wurde, auf, um ihn in Giuliano predigen zu hören. Als die Stunde der Predigt gekommen war, führte er uns zusammen mit dem Volk von Giuliano in Prozession vor das Tor dieses Ortes ungefähr eine Achtelmeile bis oberhalb des Franziskanerklosters, nahe der Einsiedelei und der Straße, die nach Monte Fortino führt. Dort machte er halt mit dem gesamten Volke, um unter den Ulmen zu predigen, vielleicht, damit die Leute nicht von der Sonne belästigt würden, denn es war sehr heiß, oder auch durch Gottes Fügung, weil hier das im folgenden beschriebene Wunder geschehen sollte. Der Pater war auf das Tischchen gesprungen, das für die Predigt (im Freien) mitgebracht und unter der größten Ulme aufgestellt worden war, die es dort gab, und die in einem deutlichen Abstand von den anderen Ulmen entfernt war. In seiner Predigt sprach der Pater genau diese klaren Worte zu den Gläubigen: ,,Wißt ihr, mein Volk, wie die Seelen in die Hölle stürzen? So wie von diesem Baume die Blätter fallen!“ Kaum hatte er diese Worte ausgesprochen, da begannen von dem Baume, unter dem er predigte und auf den er mit seinen Händen und dem Kopfe hinwies, die Blätter in solcher Menge herabzufallen, daß sie zu schneien schienen. Dieses Fallen der Blätter dauerte so lange, daß man in dieser Zeit etwa viermal das Glaubensbekenntnis hätte beten können. Der Baum war ganz seiner Blätter beraubt, während von den benachbarten Bäumen kein einziges Blatt herabfiel Es wehte auch keinerlei Wind vor der Predigt, während der Predigt und nach der Predigt. Als das Volk das Wunder sah, begann es herzzerreißend zu weinen und um Erbarmen zu rufen. Der Pater konnte es nicht beruhigen, um mit seiner Predigt fortzufahren. Das Weinen und Schreien dauerte ungefähr eine halbe Stunde. Die Wirkung war: Wenn einer der Anwesenden Haß auf seinen Nächsten hatte, söhnte er sich sogleich aus, andere begannen ein neues Leben oder gingen sogar ins Kloster.
Alles dieses wissen wir, weil wir dabei gewesen sind, um die Predigt des Paters zu hören, weil wir die besagten Worte vernommen haben und die Blätter fallen gesehen. Dieses ist es, was wir bezeugen können zur größeren Ehre und Verherrlichung Gottes und zur Erhöhung dieses seines wahren und ergebenen Dieners.
- Bezeugt am heutigen Tage und oben angegebenen Jahr.
Ich, der unterzeichnete Kanonikus Isidor Cerracchi, war zugegen bei allem, was oben dargelegt ist, eigenhändig.
Ich, Kanonikus Joseph Caporetto, war zugegen bei allem Obigen, eigenhändig.
Ich, Erzpriester Romuald Sellaroli, war zugegen bei allem Obigen, eigenhändig.
Ich, Kanonikus Silvester Tiraborelli, war zugegen bei allem Obigen, eigenhändig.
- Die Priores der alten Stadt Cori
Allen usw. beglaubigen wir und bezeugen wir mit dem Wort der Wahrheit: Ehe obige Erklärung ist abgegeben und mit eigenen Händen und mit ihren eigenen Worten und Schriftzügen unterschrieben von den oben unterzeichneten hochwürdigsten Herren, dem Erzpriester Romuald Sellaroli und den Kanonikern Isidor Cerracchi, Joseph Caporetto und Silvester Tiraborelli, unseren Mitbürgern. Sie sind diejenigen, als die sie sich bezeichnen.
- Zu Treu und Glauben gegeben zu Cori in unserem Amtsgebäude, heute am 27. April 1730.
Markus Antonius Prence, Notar und Sekretär.
+ locus sigilli.“
Wunder durch Pater Pio
Während des Zweiten Weltkriegs befand sich in Bari auch das Oberkommando der amerikanischen Luftstreitkräfte. Mehrere Offiziere berichteten, sie seien von Padre Pio bei fliegerischen Aktionen gerettet worden. Sogar der Generalkommandeur war Hauptperson einer berühmt gewordenen Episode. Eines Tages wollte er persönlich ein Bombergeschwader anführen, um ein deutsches Rüstungsdepot zu zerstören, das in San Giovanni Rotondo sein sollte. Der General erzählte später, er und seine Männer hätten in der Nähe des Ziels die Figur eines Mönchs mit erhobenen Händen gesehen, die sich am Himmel abzeichnete. Die Bomben hätten sich von selbst gelöst und seien in die Wälder gefallen, und die Flugzeuge seien ohne irgendeine Veranlassung der Piloten oder der Offiziere umgekehrt. Alle fragten sich, wer dieser Mönch war, dem die Flugzeuge gehorchten. Jemand sagte dem General, dass in San Giovanni Rotondo ein wundertätiger Mönch lebe, und er beschloss, sofort nach der Befreiung des Landes dorthin zu gehen, um festzustellen, ob es sich um denjenigen handelte, den er am Himmel gesehen hatte. Nach dem Krieg begab sich der General in Begleitung einiger Piloten zum Kapuzinerkloster. Als er die Schwelle der Sakristei überschritt, stand er mehreren Brüdern gegenüber. Sofort erkannte er unter ihnen den, der seinen Flugzeugen Einhalt geboten hatte. Padre Pio stellte sich vor ihn hin, legte ihm eine Hand auf die Schulter und sagte: „Du also bist der Mann, der uns alle umbringen wollte.“ Der Blick und die Worte des Padre trafen den General wie ein Blitz, und er sank vor ihm in die Knie. Wie gewöhnlich hatte Padre Pio die Mundart von Benevent gebraucht, aber der General war überzeugt, er habe Englisch gesprochen. Die beiden wurden Freunde, und der General, der Protestant war, konvertierte zum Katholizismus.
Im Jahre 1919 kam ein 62-jähriger Mann, auf zwei Krücken gehend, zu Pater Pio. Er war von einer Pferdekutsche gefallen und hatte derartig schlimme Beinbrüche, dass die Ärzte ihm nicht helfen konnten. Nachdem er gebeichtet und sich bekehrt hatte, sagte Pater Pio: Werfe nun die Krücken weg und gehe!“ Erstaunt tat der Mann, was Pater Pio sagte und warf die Krücken weg. Langsam versuchte er seine ersten Schritte ohne Krücken. Zu seinem Erstaunen und zum Erstaunen aller Zeugen konnte er wieder gehen.
Ein weiteres außerordentliches Ereignis passierte 1919 in San Giovanni Rotondo. Ein 14-jähriger Junge litt bereits seit zehn Jahren an Typhus und hatte zwei große Buckel. Nachdem er bei Pater Pio beichtete und sich wieder zu Gott bekehrte, berührte ihn Pater Pio mit seinen heilenden Händen und segnete ihn. Bald stand der Junge auf – seine Buckel waren verschwunden, er war geheilt.
Im Jahre 1958 verschwand ein junger Mann aus Bozen plötzlich spurlos. Die verzweifelten Eltern beteten Tag und Nacht um die Hilfe des Himmels. Aber der Sohn tauchte trotz polizeilicher Suche nicht mehr auf. Nach fünf Tagen sah die Mutter im Traum einen alten Kapuzinerpater, der zu ihr sagte: "Dein Sohn lebt. Geh auf das Feld hinaus, dort befindet sich Dein Sohn. Er ist in großer Not. Sofort stand die Frau auf und ging mir ihrem Mann das Feld ab. In einer Mulde vernahmen sie klägliche Geräusche. Bei näherem Hinsehen fanden sie dort ihren völlig entkräfteten Sohn. Er war überfallen, gefesselt und liegengelassen worden. Zum Dank für die Rettung machte die Familie eine Wallfahrt zum Berg des Hl. Erzengels Michael im Gargano. Dort hörten sie, daß nur wenige Kilomenter entfernt, ein heiligmäßiger Kapuzinermönch, eben Pater Pio lebe. Sie fuhren zu ihm hin. Und als sie dort waren und Pater Pio sahen, erkannte die Mutter darin jenen Mönch wieder, der ihr im Traum erschienen war.
Bereits 1908 ereignete sich das, was inzwischen als eines der ersten Wunder Padre Pios gilt. Damals befand sich Bruder Pio im Kloster von Montefusco. Er ging einen Sack Maronen sammeln, um ihn seiner Tante Daria in Pietrelcina zu schicken, die ihm immer große Zuneigung gezeigt hatte. Sie erhielt die Kastanien, aß sie und bewahrte den Beutel zur Erinnerung auf. Einige Zeit später suchte Tante Daria abends mit einer Öllampe in der Hand irgendetwas in einer Kiste, in der ihr Mann das Schießpulver aufbewahrte. Ein Funke zündete, und die Kiste explodierte ihr mitten ins Gesicht. Schreiend vor Schmerz griff Tante Daria nach dem Beutel auf der Kommode, in dem die Kastanien von Bruder Pio gewesen waren, und legte ihn sich über das Gesicht, um die Verbrennungen zu lindern. Augenblicklich hörte der Schmerz auf, und auf ihrem Gesicht blieben keinerlei Verbrennungsspuren zurück.
Während des Krieges war das Brot rationiert. Im Kloster Santa Maria delle Grazie wurden die Gäste immer zahlreicher, und immer mehr Arme kamen, um eine Liebesgabe zu erbitten. Eines Tages, als die Mönche sich ins Refektorium begaben, war im Korb ein halbes Kilo Brot. Die Gemeinschaft betete zum Herrn und setzte sich zu Tisch, um die Suppe zu essen. Padre Pio war in der Kirche zurückgeblieben. Kurz darauf erschien er mit einer Menge frischer langer Brote. Der Superior fragte ihn: „Woher hast du die?“ „Eine Pilgerin gab sie mir an der Pforte“, antwortete er. Niemand sagte etwas, aber alle hatten verstanden, dass nur er solchen Pilgern begegnen konnte.
An einem Morgen hatte der Sakristan vergessen, Hostien für die Kommunion konsekrieren zu lassen. Das Ziborium war fast leer. Nach dem Beichtehören begann Padre Pio, den Gläubigen, die überaus zahlreich waren, die Kommunion auszuteilen. Er hatte genug für alle, und im Ziborium blieben noch Hostien übrig.
Eine geistige Tochter von Pater Pio las am Straßerand einen Brief von Pater Pio. Der Wind trieb den Brief abwärts auf eine Wiese. Der Brief war bereits weit weg von der Frau, als er aufhörte zu fliegen und auf einem Stein landete. So bekam die Frau ihren Brief zurück. Am nächsten Tag traf sie Pater Pio, der ihr sagte: "Das nächste Mal müssen Sie auf den Wind achten. Wenn ich meinen Fuß nicht auf den Brief gesetzt hätte, wäre er bis ins Tal geflogen."
Frau Cleonice, eine geistige Tochter von Pater Pio, erzählte: Während des Zweiten Weltkrieges war mein Neffe ein Kriegsgefangener. Wir hatten ein Jahr lang keine Nachrichten von ihm erhalten und jeder glaubte, daß er tot sei. Seine Eltern waren sehr um sein Leben besorgt. Seine Mutter ging eines Tages zu Pater Pio und kniete vor dem Ordensbruder, der im Beichtstuhl war, nieder. "Bitte sagen Sie mir, ob mein Sohn noch lebt. Ich werde nicht fortgehen, wenn Sie es mir nicht sagen"! Pater Pio fühlte mit ihr und einige Tränen rollten über sein Gesicht, als er sagte: "Steh auf und gehe in Frieden." In den nächsten Tagen ging mir der Schmerz, den die Eltern erlitten, nicht aus den Gedanken. Deshalb entschied ich mich, Pater Pio um ein Wunder zu bitten. Voller Vertrauen sagte ich: "Pater, ich bin dabei einen Brief an meinen Neffen Giovannino zu schreiben. Da wir nicht wissen, wo er ist, werde ich nur seinen Namen auf den Umschlag schreiben. Sie und Ihr Schutzengel werden ihm den Brief überbringen." Pater Pio antwortete nicht, deshalb schrieb ich den Brief und legte ihn am Abend bevor ich ins Bett ging auf meinen Nachttisch. Am nächsten Morgen stellt ich zu meiner großen Überraschung, mit Erstaunen und Angst fest, daß der Brief nicht mehr da war. Voller Dank ging ich zu Pater Pio, der mit antwortete: Danken Sie der Jungfrau Maria. Knapp fünfzehn Tage später schickte uns unser Neffe eine Antwort auf den Brief. Da waren alle in unserer Familie froh und dankten Gott und Pater Pio."
Während des Zweiten Weltkrieges war Frau Luisas Sohn Offizier in der Königlichen Britischen Marine. Zu dieser Zeit betete sie jeden Tag für seine Bekehrung und Errettung. Eines Tages kam ein englischer Pilger in San Giovanni Rotondo mit einigen englischen Zeitungen an. Luisa wollte sie lesen. Sie fand eine Nachricht vom Untergang des Schiffes, auf dem ihr Sohn stationiert war. Sofort eilte sie weinend zu Pater Pio, der sie tröstete: "Wer hat behauptet, daß Ihr Sohn tot ist"? Tatsächlich war Pater Pio in der Lage, ihr genau den Namen und die Anschrift des Hotels zu nennen, in dem der junge Offizier war, nachdem er aus dem Wrack im Atlantik gerettet wurde. In diesem Hotel wartete er wieder auf eine neue Aufgabe. Sofort schickte ihm Luisa einen Brief, und nach ein paar Woche bekam sie eine Antwort von ihrem Sohn.
Eine Frau in San Giovanni Rotondo war eine solch gute Person, daß Pater Pio von ihr sagte, es sei unmöglich, irgendeine zu vergebende Schuld in ihrer Seele zu finden. Anders gesagt, sie lebte um in den Himmel zu kommen. Am Ende der Fastenzeit fühlte sich Paolina ernsthaft krank. Die Ärzte hatten keine Hoffnungen mehr, ihr zu helfen. Ihr Ehemann mit den fünf Kindern gingen zum Kloster zum Beten, und um Pater Pio zu bitten, ihr zu helfen. Zwei der fünf Kinder zogen an Pater Pios Gewandt und weinten. Pater Pio war sehr irritiert, aber er bemühte sich, sie zu trösten und versprach lediglich, für sie zu beten! Einige Tage später, zu Beginn der siebten Stunde, änderte der heilige Pater sein Verhalten. In der Tat bat er um Paolinas Heilung und erzählte allen: "Sie wird sich an Ostern erholen." Aber während des Karfreitages verlor Paolina das Bewußtsein, am Samstag fiel sie in ein Koma und verstarb nach einigen Stunden. Verwandte brachten ihr Hochzeitskleid, um es ihr gemäß einer alten Tradition des Landes anzuziehen. Andere Verwandte liefen zum Kloster, um Pater Pio um ein Wunder zu bitten. Er antwortete ihnen: "Sie wird auferstehen", und ging zum Altar für die Heilige Masse. Als Pater Pio begann, das Gloria zu singen und die Glocken die Auferstehung Christi verkündeten, versagte Pater Pios Stimme mit einem Schluchzer, und seine Augen waren voll von Tränen. Im gleichen Moment erwachte Paolina wieder, stand ohne irgendeine Hilfe vom Bett auf, kniete nieder und betete dreimal das Credo. Dann stand sie auf und lächelte. Sie hat sich erholt ... oder besser gesagt: Sie ist wieder auferstanden. Tatsächlich hatte Pater Pio nicht gesagt, "sie wird sich erholen" sondern "sie wird auferstehen". Als sie gefragt wurde, was während der Zeit geschah, als sie tot war, antwortete sie: "Ich ging immer weiter nach oben bis zu einem großen Licht, dann kam ich zurück.
Eine Frau sagte: "Meine erste Tochter, die 1953 geboren wurde, wurde im Alter von achtzehn Monaten von Pater Pio gerettet. Am Morgen des 6. Januar 1955 waren mein Ehemann und ich in der Kirche, die Heilige Messe zu besuchen, und unsere Tochter war mit ihrem Großvater zu Zuhause. Es gab einen Unfall, bei dem sie in einen heißen Wassersieder fiel. Sie verbrühte sich am Bauch und am Rücken. Der Arzt kam innerhalb einer Stunde und riet uns, "bringen Sie sofort Ihre Tochter ins Krankenhaus, da sie wegen ihrer Wunden sterben könnte". Daher gab er uns auch keine Medizin. Nachdem der Arzt fortgegangen war, begann ich um Pater Pios Hilfe zu beten. Kurz vor Mittag, als ich mich richtete, ins Krankenhaus zu gehen, rief mich meine Tochter, die allein im Schlafzimmer war: "Mama, ich habe keine Wunde mehr!" "Wer hat dir die Wunden genommen?" fragte ich sie aus Neugier. Sie antwortete: "Pater Pio ist gekommen. Er nahm meine Wunden, indem er seine heilige Hand darauf legte". Tatsächlich zeigte der Körper meiner Tochter keinerlei Spuren der Brandwunden, obwohl der Arzt zuvor feststellte, daß sie sterben würde.
Die Bauern von San Giovanni Rotondo erinnern sich voller Freude an das folgende Ereignis. Es war im Frühling. Die Mandelbäume blühten und versprachen eine gute Ernte. Aber leider kamen Millionen von gefräßigen Raupen und verschlangen Blätter und Blüten. Sie verschonten nicht einmal die Schalen. Nach zwei Tagen Versuchen, diese Plage anzuhalten, entschieden sich die Bauern, für die die Mandeln die einzige Einnahmequelle waren, Pater Pio des Problem mitzuteilen. Pater Pio betrachtete vom Kloster aus die befallenen Bäume, und er beschloß, sie zu segnen. Er zog die heiligen Gewänder an und begann zu beten. Danach nahm er das Weihwasser und macht in der Richtung der Bäume das Kreuzzeichen in der Luft. Am Tag danach waren die Raupen verschwunden, aber die Bäume der Mandeln sahen wie Reisig aus. Es war eine Katastrophe: die Ernte war verloren. Was danach passierte, ist unglaublich! Wir hatten die üppigste Ernte; eine Ernte wie nie zuvor. Aber wie ist es möglich, daß Bäume ohne Blüten Früchte tragen? Wie war es möglich, Früchte von Reisig zu ernten? Den Wissenschaftler gelang es niemals, dieses Phänomen zu erklären.
Im Garten des Klosters waren Bäume; Zypressen, einige Obstbäume und einige Pinien. Besonders an heißen Sommernachmittagen pflegte Pater Pio dort im Schatten zusammen mit seinen Freunden und Gästen ein wenig zu rasten. Einmal, als Pater Pio mit einigen Leuten sprach, begannen plötzlich viele Vögel im Schatten der Bäume zu zwitschern und zu lärmen. Die Vögel, Amseln, Sperlinge und andere Arten hatten eine Symphonie komponiert. Nach einer kurzen Weile wurde Pater Pio diese Symphonie zuviel, er schaute die Vögel an und sagte: "Ruhe"! Sofort waren die Vögel, die Grillen und die Zikaden still. Die Leute im Garten waren sehr erstaunt! Pater Pio hatte tatsächlich mit den Vögeln gesprochen wie der Heilige Franz von Assisi.
Ein Herr erzählte: "Meine Mutter kam aus Foggia und war eine der ersten geistigen Töchtern Pater Pios. Sie hatte Pater Pio gebeten, meinen Vater „zu konvertieren und zu schützen“. Im April 1945 sollte mein Vater erschossen werden. Er stand vor dem Exekutionskommando, als er plötzlich Pater Pio schützend vor sich sah. Der Kommandant des Zuges gab den Befehl zu schießen, aber kein Schuss kam aus den Gewehren, die auf ihn gerichtet waren. Die sieben Mitglieder des Zuges und ihr Kommandant wunderten sich, überprüften ihre Gewehre, fanden aber keinen Grund. Deshalb richteten alle wieder die Gewehre auf meinen Vater und der Kommandant befahl seinen Soldaten erneut zu schießen, doch die Gewehre funktionierten ein zweites Mal nicht. Diese mysteriöse und unerklärbare Begebenheit verhinderte seine Hinrichtung. Danach wurde mein Vater, auch weil er kriegsversehrt und mehrfach dekoriert war, begnadigt. Als mein Vater in die Heimat zurückkam, konvertierte er und erhielt die Sakramente in San Giovanni Rotondo, wohin er gegangen war, um Pater Pio zu danken. So erfuhr meine Mutter die Gnade die sie immer von Pater Pio erbeten hatte: „die Konvertierung ihres Ehemannes"!
Pater Onorato erzählte: "Ich fuhr mit einem Freund von mir mit einer Vespa 125 nach San Giovanni Rotondo. Einige Minuten vor Mittag kamen wir beim Kloster an. Ich ging, nachdem ich den Vorsteher des Konventes begrüßt hatte, zum Speisesaal und zu Pater Pio, um ihm die Hand zu küssen. Zur Erklärung : mein Motorrad ist eine „Vespa“, zu deutsch „Wespe“,deshalb fragte Pater Pio: "Junge, hat die Wespe Sie gestochen Ich war ziemlich überrascht: obwohl Pater Pio mich nicht gesehen hatte, als ich beim Kloster ankam, wusste er, womit ich hergekommen war. Am nächsten Morgen, verließen wir San Giovanni Rotondo auf meiner Vespa, und wir machten uns auf nach San Michel, einer kleinen Stadt nicht weit entfernt von San Giovanni Rotondo. Auf halber Strecke wurde der Benzintank leer, deshalb wollten wir bei Monte San Angelo auftanken. Aber als wir diese kleine Stadt erreichten, hatten wir eine böse Überraschung: alle Tankstellen waren geschlossen. Da entschieden wir uns, nach San Giovanni Rotondo zurückzufahren, in der Hoffnung, jemanden auf der Strecke zu finden, der uns etwas Benzin geben würde. Vor allem sorgte ich mich um das schlechte Bild bei den Mitbrüdern, die mich zum Mittagessen erwarteten. Nach wenigen Kilometern begann der Motor zu knattern und ging aus. Wir überprüften den Tank, er war leer. Mit Bitterkeit wies ich meinen Freund darauf hin, dass uns nur zehn Minuten bis zum Mittagessen fehlten. Zum Teil aus Ärger, zum Teil, um mir seine Solidarität zu zeigen, trat mein Freund das Startpedal. Das Motorrad lief sofort wieder! Unglaublich! Ohne nach dem „Wie und Warum“ zu fragen, brachen wir „jubelnd“ auf. Als wir in der Mitte des Klosterhofes ankamen, starb der Motor der Vespa wieder ab. Wir öffneten den Tank und bemerkten, dass er immer noch genauso trocken war wie zuvor. Wir staunten auch, als wir auf unsere Uhren schauten: es war fünf Minuten vor Essenszeit. Es bedeutete, daß wir in fünf Minuten fünfzehn Kilometer gefahren waren. Ein Durchschnitt von 180 Kilometern pro Stunde! Ohne Benzin! Ich ging ins Kloster hinein, während die Brüder für das Mittagessen herunterkamen, und als ich ging um Pater Pio zu treffen, sah er mich an und lächelte.
Maria hatte ein kleines Baby, das seit seiner Geburt krank war. Maria sorgte sich sehr um ihr kleines Kind. Nach einer ärztlichen Untersuchung wurde ihr mitgeteilt, dass ihr Kind eine sehr komplizierte Krankheit hatte. Es gab keine Hoffnungen für das Baby: es konnte nicht gesund werden. Maria beschloss, mit dem Zug nach San Giovanni Rotondo zu fahren. Sie wohnte in einer sehr kleinen Stadt gegenüber von Puglia, aber sie hörte von Pater Pio, einem Ordensbruder, der die Stigmata wie Jesus hatte und Wunder vollbrachte, Kranke gesund machte und Hoffnungslose wieder hoffen ließ. Sie machte sich sofort auf, aber während der Reise starb das Baby. Sie hat die ganze Nacht bei diesem kleinen Körper gewacht, hatte ihn in die Reisetasche gelegt und sie geschlossen. Am Tag, nachdem Sie ihren Sohn verloren hatte, war sie beim Kloster von San Giovanni Rotondo. Obwohl sie keine Hoffnung hatte, verlor sie ihren Glauben nicht. Am Abend war sie bei Pater Pio. Sie wartete in der Reihe der Leute auf die Beichte und sie hatte den Koffer, der die Leiche ihres Sohnes enthielt, in ihren Händen. Ihr Sohn war vierundzwanzig Stunden vorher gestorben. Sie kam vor Pater Pio an und sie kniete hin, weinte und bat Pater Pio um Hilfe. Er sah sie tief an. Die Mutter öffnete den Koffer und zeigte Pater Pio die Leiche. Der arme Pater erschrak sehr durch die Trauer dieser Mutter. Er nahm den kleinen Körper und legte seine stigmatisierte Hand auf seinen Kopf, schaute zum Himmel auf und betete. Nach weniger als einer Sekunde war diese arme Kreatur wieder am Leben. Eine Geste, eine Bewegung von den Füßen, den Armen... er sah aus, als sei er gerade nach einem langen Schlaf aufgewacht. Zu der Mutter gewandt sagte er: Mutter, warum weinst du? Siehst du nicht, das dein Sohn schläft? Die Schreie der Mutter und die der Menge füllten die Kirche. Alle sprachen vom Wunder!Es war im Mai 1925, als, verbreitet durch seine Mitbrüder und durch Telegramme, die Meldung dieses seligen Bruders durch die Welt ging, der die Krüppel heilte und Tote erweckte.
Am Abend blieb ein Ingenieur lange im Kloster, aber als er beschloss, zu gehen, bemerkte er, dass es regnete. Deshalb sagte er zu Pater Pio: "Ich habe keinen Schirm! Kann ich bis morgen früh hier bleiben? Wenn nicht, werde ich nass". „ Es tut mir mein leid, mein Lieber, es ist nicht möglich. Aber sorgen Sie sich nicht! Ich werde Ihnen unterwegs Gesellschaft leisten!" antwortete ihm Pater Pio. Der Ingenieur dachte bei sich, dass er freiwillig diese Buße nicht getan hätte, auch wenn sie durch Pater Pios Begleitung versüßt werden würde. Jedenfalls nahm er seinen Hut und machte sich auf, die zwei Kilometer zwischen dem Kloster und der Stadt zu laufen. Aber sobald er hinaus kam, stellte er überrascht fest, dass es nicht mehr regnete. Es nieselte nur, als er bei dem Haus ankam, wo er zu Gast war. "Mein Gott", die Frau rief, die die Tür öffnete, "Sie müssen auch bis auf die Knochen nass sein!Nicht der Rede wert,“ antwortete der Ingenieur, "Es regnet nicht.“ Da schauten ihn die Gastgeber verblüfft an: "Was! Es regnet nicht mehr? Es strömt! Hören Sie zu! Sie öffneten wieder die Tür, und es regnete. Sie erzählten ihm, dass es seit einer Stunde ohne Unterbrechung geregnet hat. "Wie schafften Sie es, hier zu kommen, ohne nass zu werden?“ Fragten sie ihn. Der Ingenieur antwortete: "Pater Pio sagte mir, er würde mich begleiten. Da erkannten die Gastgeber, dass es ein Pater-Pio-Wunder gewesen war und sagten: „Wenn Pater Pio Ihnen das mitteilte, dann ist alles klar! Nachdem das geklärt war, fanden sie sich zum Abendessen in der Küche ein, als die Frau sagte: "Sicherlich ist Pater Pio's Gesellschaft viel besser als ein Schirm"!
Ein Mann von Ascoli Piceno ((eine italienische Stadt)) sagte: Ende der Fünfziger Jahre ging ich mit meiner Frau zur Beichte nach San Giovanni Rotondo. Nachdem ich die Absolution nach Pater Pios. Ratschlag und Buße erhalten hatte, war ich am Abend noch immer im Kloster. Pater Pio sah mich wieder, und er sagte: „Sind Sie immer noch hier?" „Mein Topolino (auf Deutsch: „kleine Maus") läuft nicht mehr.“ antwortete ich bekümmert. „Was ist genau eine „kleine Maus", fragte Pater Pio weiter? „Es ist mein Auto". „Schauen wir es uns mal an", sagte Pater Pio. Am Auto angekommen, ermunterte er mich, das Mönchskloster ruhig zu verlassen. Wir fuhren ohne jedes Problem die ganze Nacht, und am folgenden Morgen brachte ich mein Auto zum Mechaniker, um es anschauen zu lassen. Der Mechaniker teilte mir mit, dass das elektrische System des Autos außer Betrieb war. Und er glaubte mir nicht, als ich ihm sagte, dass wir die ganze Nacht mit dem Auto gereist waren. In der Tat war es unmöglich, vierhundert Kilometer, zwischen San Giovanni Rotondo und Ascoli Piceno, mit so einem Auto zurückzulegen, und ich erkannte, dass Pater Pio mir geholfen hatte, deshalb dankte ich ihm im Geiste.
Es war nicht notwendig, dasselbe Anliegen zehn Mal zu wiederholen, auch nicht im Geiste. Eine ehrbare Frau vom Lande hatte einen schwer kranken Mann. Sofort läuft sie zum Konvent, aber wie zu Pater Pio gelangen? Um ihn beim Beichte hören anzutreffen, muss man warten bis man dran ist - mindestens drei Tage. Während der Messe hat sie keine Ruhe, läuft hin und her, von rechts nach links und links nach rechts und vertraut weinend ihr großes Problem der Mutter aller Gnaden an, auf die Fürsprache ihres treuen Dieners. Während der Beichten noch einmal das Gleiche. Schließlich gelingt es ihr, sich auf dem berühmten Gang einzureihen, von wo aus man Pater Pio flüchtig sehen kann. Kaum hat er sie gesehen, blickt er streng drein: Kleingläubige Frau, wann wirst du endlich aufhören mich zu belästigen und mir in den Ohren zu liegen? Bin ich etwa taub? Fünf Mal schon hast du mir dein Anliegen vorgetragen, von rechts und links, von vorne und hinten. Ich hab’s verstanden, hab’s verstanden... Geh schnell nach Hause, alles wird gut werden. Und in der Tat, ihr Mann war geheilt.
Wunder im Tsunami am 26. Dezember 2004
1. Eine wahre Geschichte aus Meulaboh, West Aceh, Indonesien.
Herausgegeben von „Calvary Life Fellowship“, 27. Januar 2005:
Wir haben schon erfahren, wie das furchtbare Erdbeben und der Tsunami die Stadt Meulaboh in der Provinz Aceh im Norden Sumatras ruiniert und zerstört, dem Erdboden gleich gemacht hat. Aber es gibt ein wunderbares Zeugnis aus der Stadt Meulaboh, wo ungefähr 400 Christen wohnten.
Am 25. Dezember 2004 wollten sie in der Stadt Weihnachten feiern, aber die Muslimische Gemeindeverwaltung hat es nicht erlaubt. Ihnen wurde gesagt: „Wenn ihr Christen Weihnachten feiern wollt, müsst ihr das außerhalb der Stadt tun, in einer abgelegenen Gegend in den Bergen!“ Weil sie den starken Wunsch hatten einen besonderen Gottesdienst zu halten um das Kommen des Erlösers zu feiern, entschieden sich die 400 Gläubigen zu einem Zufluchtsort in den Bergen außerhalb der Stadt zu fahren. Nach der Feier entschieden sie, die Nacht in den Bergen zu verbringen, weil es schon dunkel war. Was dann geschah?
Wie wir alle schon erfahren haben, gab es am nächsten Morgen, sehr früh am 26. Dezember 2004, ein schreckliches Erdbeben und eine gigantische Tsunami Welle ruinierte und zerstörte die Stadt Meulaboh. Viele kamen dort durch den Tsunami ums Leben. Die Stadt Meulaboh wurde dem Erdboden gleichgemacht, und alle Häuser und Gebäude zerbrachen und wurden weggeschwemmt. Aber alle Gläubige die zum Gottesdienst in den Bergen gingen, das erlöste Volk Gottes in Christus Jesus, waren in Sicherheit, sie wurden überhaupt nicht vom Tsunami berührt!
Manche Muslime aus Meulaboh, die gerettet wurden aus dem Desastersagten sogar: „Der Gott der Christen hat uns bestraft, weil wir unhöflich waren zu ihnen und sie nicht gut behandelt haben.“ Manche sagten sogar: „Warum sind so viele von unseren Leuten gestorben, aber keine Christen?“
Wenn diese 400 Christen darauf bestanden hätten ihre Weihnachtsfeier in der Stadt zu feiern, statt in die Berge zu gehen, wären sicher viele von ihnen auch gestorben. Wegen ihrer Demut des Herzens und der Gedanken, waren sie nicht zornig oder wütend, obwohl man ihnen verboten hatte, Weihnachten in der Stadt zu feiern. Tatsächlich wollten sie dem Druck nachgeben und sie entschieden sich Weihnachten in den Bergen zu feiern, ohne zu wissen dass der Tsunami kommen würde.
Die Folge war, dass sie alle in Sicherheit sind, und sie haben das als ein wunderbares Werk Gottes in Christus Jesus gesehen. Lasst uns als Kinder des Lichts keine Rache üben, denn die Rache gehört dem Herrn (Römer 12: 19-21).
Um diese Nachricht zu bestätigen hat “Calvary Life Fellowship” erklärt:
Wir haben die Geschichte über Telefon und Email mit Bill Hekman and durch einen Indonesischen Pastor, der die Geschichte von mehreren Augenzeugen gehört hat, wie folgt bestätigt:
Dies ist der Bericht von den Gläubigen in Meulaboh. Die 400 beteiligten Gläubigen gehören der Römischen Katholischen Kirche, der GPIB Kirche und der HKPB Kirche an. Sie hatten den District Leader (Camat), die Polizei (POLRES) und DAMDIM (Armee) um Erlaubnis gebeten, Weihnachten in der Stadt feiern zu dürfen. Ihnen wurde gesagt, dass es besser wäre irgendwohin zu gehen wo keine Muslime sind, weil in Meulaboh das islamische Scharia Gesetz herrsche. Also sind die Gläubigen am Morgen des 25. Dezember weggegangen und zu Fuß zu einem Gebiet etwa 5 km entfernt in den Bergen gegangen. Sie wurden von Mitgliedern des Marine Corps die auch Christen waren begleitet. Sie feierten das Weihnachtsfest am Nachmittag des 25. Dezember und blieben die Nacht in einem „Heim“. Sie hatten Essen usw. mitgebracht, um dort die Nacht zu verbringen. Der Tsunami kam am Morgen des 26. Dezember. Diese Gläubigen sind jetzt Flüchtlinge die in Aceh Jaya wohnen.
2. Unsere Liebe Frau, Mutter der Gesundheit in Vailankanni, Indien.
VAILANKANNI, Indien (CNS) – Der Bischof von Thanjavur, Bischof Devadass Ambrose Mariadoss verbrachte mehrere Tage beim berühmtesten Marienwallfahrtsort Indiens, inmitten vom Geruch verwesender Leichen und verfaulendem Abfall, um die Hilfsmaßnahmen nach dem Tsunami zu überwachen. Barfüßige Freiwillige, die Gesichter mit einem Mundschutz oder auch nur von Taschentüchern bedeckt, bargen verwesende Leichen aus riesigen Haufen von Unrat: Häuser, Läden, Überbleibsel von Hütten aus Stroh und Lehm, Boote und Tierkadaver lagen verstreut auf dem malerischen Strand vor der Basilika Unserer Lieben Frau, Mutter der Gesundheit. Die Kirche zu der jährlich 20 Millionen Pilger kommen, blieb unversehrt.
Als am 26. Dezember Tsunamis, ausgelöst durch ein Seebeben der Stärke 9 tief im Indischen Ozean, die Küste trafen, starben mehr als 1000 Menschen, darunter Hunderte von Pilgern, innerhalb eines Umkreises von einem Kilometer von der Basilika. „Das Schlimmste ist vorbei. Langsam erholen wir uns von dem Schock“, sagte Bischof Mariadoss am 30. Dezember. Am selben Tag lösten falsche Warnungen von einem neuen Tsunami unter den Menschen eine Panik aus, als die Menschen – darunter die Köche des Wallfahrtsortes – zu höhergelegenem Gebiet flohen.
Pater P. Xavier, Rektor des Wallfahrtsortes, lobte die Bemühungen von mehreren Hundert Freiwilligen die am 26 Dez. zum Ort eilten. Er sagte, die Regierungsbeamten hätten die gesamte Hilfs- und Rettungsarbeit rund um die Basilika der Kirche überlassen. „Wir können diese verwesenden Leichen nicht einmal zur Identifizierung aufbewahren“,
sagte Pater Xavier. Freiwillige haben jede Leiche photographiert, dann wurden sie in Massengräbern beerdigt. Die Fotos wurden auf ein Brett geklebt, damit die Verwandten die Opfer identifizieren können.
Der Gestank von verwesenden Leichen war so stark, dass Dutzende von Priestern auf dem Areal der Basilika sogar in ihren Zimmern einen Mundschutz trugen, während sie die Hilfsmaßnahmen koordinierten, und die Fragen besorgter Verwandten von Pilgern, die nach dem Unglück vermisst wurden, beantworteten. Mitarbeiter der Basilika, wie andere auch, taten ihre Arbeit ohne Strom und fließendem Wasser. „Das ist ein Erlebnis, das ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen werde“, sagte der Jesuiten Schüler John Michael, der mit einem Dutzend anderen, mehr als 100 Meilen aus Madurai angereist war, um der Freiwilligen Laienjugend der Diözese Thanjavur zu helfen. „Wir haben 15 Leichen geborgen heute Morgen (28. Dezember)“, sagte ein Mann, der nur als Bruder Michael bekannt ist. Er trug einen Mundschutz und Handschuhe. Später hat eine andere Gruppe von Helfern die verwesenden Leichen auf Lastern gesammelt, die sie zur Beerdigung zu einem entlegenen Feld brachten, wo man mit Baggern Massengräber gegraben hat.
Bis zum Abend des 29. Dezember, hatten die Freiwilligen der Kirche 800 Leichen gesammelt; Arbeiter der staatlichen Stadtreinigung, ausgestattet mit einem halben Dutzend Maschinen zur Erdbewegung, halfen. Es war der letzte Tag der Suche nach Überlebenden. „Die Suche nach den Leichen ist vorbei. Aber wir sind froh, dass sie mit Freude, statt Hoffnungslosigkeit geendet hat“, sagte Pater Joseph Lionel, Kanzler der Diözese Thanjavur, am 30. Dezember. Am 29. Dezember fanden Freiwillige der Kirche eine 35-jährige Mutter, die bewusstlos die verwesende Leiche ihres Kindes umklammert hielt. Die Mutter wurde zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
„Die Heilige Mutter hat Wunder gewirkt, trotz des Unglücks hier“, sagte Pater Lionel. In einer Erklärung, die am 29. Dezember herausgegeben wurde, stellten Verantwortliche der Basilika fest, dass ETWA 2000 PILGER DIE AN DER MESSE TEILNAHMEN „AUF WUNDERBARE WEISE GERETTET WURDEN“ als die mörderischen Wellen an den Toren zum Gebiet der Basilika anhielten. Die Wellen – die bis zu 12 Meter (40 feet) hoch stiegen – trafen Hotels und Häuser auf der gleichen Höhe nur 100 Meter (330 feet) von der Kirche entfernt.
Bischof Mariadoss bemerkte, dass die örtliche Bushaltestelle die auf derselben Höhe lag als die Basilika, vom Strand weiter entfernt war, aber sie wurde überschwemmt. „ Es war ein Wunder dass das Wasser nicht in die Kirche eingedrungen ist“, wiederholte Sebastian Kannappilly, ein Geschäftsmann aus dem Nachbarstaat Kerala, der mit seiner Frau und Tochter nach Vailankanni gekommen war. Obwohl seine Familie bei der Messe war und unversehrt blieb, kam sein Fahrer bei der Katastrophe um.
„Wie können wir ohne seinen Leichnam zurückfahren?“ fragte Kannappilly zwei Tage nach dem Unglück, als er und die Verwandten des Fahrers weiter suchten. Die Verantwortlichen der Kirche sagten, sie fühlten sich hilflos, weil Dutzende nach Vailankanni strömten, auf der Suche nach vermissten Familienmitgliedern. „Ich habe gesehen, wie viele Menschen von den Wellenweggespült wurden. Wir werden diese Körper möglicherweise nie wieder sehen“, sagte Pater Xavier.
3. Santhome Kathedrale – Chennai, Indien
CHENNAI (ICNS) – Die Wellen des Tsunami sind zurückgegangen, aber in ganz Chennai, spricht man von einem Wunder. Es ist die Geschichte davon, wie der wunderbare Pfosten des Hl. Thomas die eindringenden Wellen zurück hielt, damit die neu renovierte Santhome Kathedrale unversehrt blieb.
Die Kathedrale ist die zweite Basilika der Welt die auf dem Grab eines Apostels gebaut wurde. In ihr haben Hunderte von Opfer des Tsunamis Obdach gefunden, seit die Wellen viele Gebäude entlang der Küste zerstört haben. Aber obwohl die Killer-Wellen des Tsunami die Küste von Chennai verwüstet haben, sagt der Pfarrer der Santhome Kathedrale Basilika, Pater Lawrence Raj: „das Meer hat unsere Kirche nicht berührt“. Der Grund? „Wir glauben dass der wunderbare Pfosten des Hl. Thomas verhindert hat, dass das Meerwasser in die Kirche eindringen konnte.“, sagt Pater Raj.
Die Kirche die an der Stelle steht wo der Hl. Thomas, einer der 12 Apostel von Jesus Christus nach seinem Tod im Jahr 72 beerdigt wurde, steht nur wenige Meter vom Meer entfernt. Während alle Gebäude auf beiden Seiten der Kirche von den Tsunami Wellen getroffen wurden, blieb die Santhome Kathedrale unversehrt. Die Einheimischen sagen jetzt, dass der wunderbare Pfosten des Hl. Thomas am 26. Dezember das Meer zurückgehalten hat.
Laut Pater Raj, sagt die Legende, dass der Hl. Thomas gesagt hätte, das Meer würde an diesem Punkt nicht vorbeiziehen, als er ihn an der obersten Stufe der Treppe die zur Kathedrale führt, einsetzte. Von der Terrasse der Kirche aus, sah der Priester die aufgewühlte See in Aktion, als sie über die Straße strömte und die Hütten vor dem Pfosten des Hl. Thomas überflutete. Das ist ein harmlos aussehender Baumstamm, der an einem Sockel aus Zement festgemacht ist. Man glaubt, dass ein Dorf in der Mylapore Gegend überflutet wurde, als ein großer Baumstamm quer über den Fluss fiel. Der örtliche König brachte einen königlichen Dickhäuter herbei, um den Stamm zu entfernen, aber die Aufgabe schien unmöglich. Nach der Legende, kam der Hl. Thomas des Weges, nahm den Gürtel von seiner Taille und gab ihn einem Mann in der Nähe mit der Bitte, damit an dem Stamm zu ziehen. Er tat es, und der Stamm ließ sich leicht bewegen.
Ein Wandbild im Museum der Kathedrale stellt diese Geschichte dar. Pater Raj sagt, man glaube, dass der heutige Pfosten ein Stück von diesem Baumstamm ist. Hunderte von obdachlosen Überlebenden die in der Kirche Unterschlupf gefunden haben, nachdem sie von der Tragödie heimgesucht wurden, haben zum Hl. Thomas gebetet weil er sie gerettet hat. „ Der Hl. Thomas hat mich gerettet. Diese Kirche war unberührt vom Wasser wegen der wunderbaren Kraft des Pfostens des Hl. Thomas“, sagt K Sebastiraj, ein Fischer der in der Santhome Kathedrale Schutz gesucht hat.
4. Zusammengepfercht in der Kirche
„Im Dorf Batiagon das zum Distrikt Jagatsinghpur (Orissa) gehört... nur 4 km vom Meer entfernt, gab es nur zwei Gebäude aus Beton: eine Kirche und das Haus eines reichen Mannes. Alle anderen Gebäuden waren aus Stroh und Lehm gemacht. Die Menschen rannten zu diesen zwei Gebäuden um Schutz. Etwa 300 Menschen, Christen und Nicht-Christen drängten sich in die Kirche. Sie riefen zum Herrn um Seinen Schutz.
„Um ca. 11 Uhr schlug eine riesige Flutwelle mit einer Höhe von über 9 Metern (30 Fuß) auf das Dorf ein, und augenblicklich wurden die Hütten zerstört, und das Haus des reichen Mannes weggespült. Zeugen in der Kirche sagen die Welle schien sich zu teilen und um das Gebäude herumzugehen. Alle 300 Menschen die in der Kirche Schutz gesucht hatten, überlebten... Alle Menschen vom Dorf Batiagon bekannten, dass Gott gnädig ihr Leben gerettet hatte. Die Hindus erklärten, sie würden nie wieder gegen das Christentum sein.
Diese Nachricht stammt von einem Email das am 4. 1. 05 empfangen wurde. Nachdem wir an Asia Harvest bei http://www.asiaharvest.org geschrieben haben, um die angegebene Quelle zu bestätigen, bekamen wir eine Bestätigung von Paul Hathaway, dem Co-Autor von The Heavenly Man. Unser Gott herrscht über die Kräfte der Natur! Und inmitten von Zerstörung und Hoffnungslosigkeit zeigt Er Seine Liebe und Barmherzigkeit!
5. Sich am Wort Gottes klammern
15. 2. 2005
„Ich habe die Gewohnheit meine Bibel überall wo ich hingehe mitzunehmen“. Für Uma bedeutete „überall wo ich hingehe“ auch eine furchterregende Fahrt auf dem Wasser und eine Rettung durch einen Hubschrauber am 26. Dezember. Uma ist ein Mitglied der Believers Kirche in Tamil Nadu, Indien. Wie gewöhnlich hatte sie ihre Bibel dabei als sie am Fluss Wasser holte. Sie unterhielt sich mit ein paar anderen Dorfbewohner, als sie sah wie die riesige Welle ein paar Meter entfernt über das Land rauschte.
Sie rief den Anderen mit ihr zu kommen. Sie schaute zu, wie das Wasser mit voller Wucht durch ihr Dorf schlug, mit einem Geräusch das sie „wie ein Güterzug“ beschrieb. Als eine zweite und größere Welle brach, stand sie mit zwei anderen, und sie hielten sich an einander fest, als das Wasser sie fort riss.
Und Uma klammerte sich an ihre Bibel. Uma schrie zum Herrn, er solle sie retten. Sie hielt den jungen Mann und die junge Frau fest, und gleichzeitig hielt sie ihr kostbares Wort Gottes fest. Sie klammerten sich an einer Palme fest. Als sie entwurzelt wurde, wurden sie Meilenweit mitgerissen. Schließlich wurde die junge Frau schwach, und Uma hielt ihre Hand als sie starb.
Das Wasser trug Uma weiter. Es zog sie durch einen dicken Klumpen langer, scharfer Dornen. Sie erlitt viele Schnittwunden, und ihr Blut vermischte sich mit dem Wasser das schon voll Toten um sie war. Sie war von dem jungen Mann und der jungen Frau getrennt worden. Uma griff nach einem beschädigten Boot das in der Nähe schwamm. Es war ihr eigenes Fischerboot. Was vorher ihrem Unterhalt gedient hatte, war jetzt ihre Rettung, und sie hielt sich daran fest bis ein Hubschrauberpilot sie entdeckte und sie rettete. Das war zehn Stunden nachdem die Welle sie fortgerissen hatte.
Als ein GFA Korrespondent einen Monat später mit ihr sprach, hielt sie immer noch ihre geliebte Bibel umklammert. Sie dankt dem Herrn für ihre Rettung, trotz ihrer Verletzungen und der Stunden der Gefahr. Sie war schon arm vor der Tsunami kam, alles woran sie sich jetzt noch festhalten kann ist ihr Glaube. Ihr Mann, ein Leiter im Dorf , war einst stark im Glauben aber jetzt ist er dem Herrn nicht mehr nahe. Bitte beten Sie, dass sein Glaube durch das was sie vor kurzem erlebt haben, erneuert wird, und um Kraft und Genesung für Uma, während sie weiterhin ihre erstaunliche Geschichte erzählt.
6. Abbild Unserer Lieben Frau von Matara in Sri Lanka
Am 26. Dezember 2004 hat P. Charles Hewawasam mit etwa 100 Pfarrmitgliedern die Heilige Messe gefeiert. Als er mit der Austeilung der Heiligen Kommunion anfing, hörte er den Schrei einer Frau. Er blickte auf und sah einen Kleinbus auf die Kirche zuwackeln. Das war ein solch seltsamer, beunruhigender Blick dass er der Kongregation zuschrie sie sollten wegrennen. Erst als er den ersten Stock des benachbarten Gebäudes erreichte, erkannte er dass der Kleinbus von den Wellen des Meeres getragen wurde. Als sich die erste Welle zurückzog, ging P. Charles in die Kirche zurück um die kostbare Statue der Mutter Gottes, die bei den Katholiken Sri Lankas so beliebt ist, zu retten. Aber die Statue war aus der glas Vitrine verschwunden. Ein Junge der gesehen hatte wie sie verschwand, sagte sie ging geradewegs hinaus auf die See als wäre sie von einem Propeller angetrieben worden. P. Charles hat überlebt, aber etwa 20 Menschen aus seiner Gemeinde verloren.
Die wunderbare Statue Unserer Lieben Frau von Matara ist zum dritten mal auf die See hinausgegangen. Die letzten zwei male geschah das vor einigen Jahren. Diesmal haben wir die Statue wie durch ein Wunder nach drei Tagen etwa 1 Kilometer von der Kirche entfernt, im Unrat am Strand liegend gefunden! Die Welle hat eine kostbare Reliquie weggespült, eine 500 Jahre alte Statue der Jungfrau Maria die das gekrönte Jesuskind hält, welcher auch Wunderkräfte nachgesagt werden. Jesus trug immer noch Seine goldene Krone und die Statue war vollkommen unversehrt!
Hier können Sie die ganze Geschichte dieser Statue lesen.
7. Sehr lange Predigt eines Katholischen Priesters rettet seine 1500 Seelen Gemeinde
Von Caroline Davies in Mullaittivu
(Aktenkundig 3.1.2005.)
Der römisch Katholische Priester schaute auf das was von der Petruskirche übriggeblieben war und schüttelte verwirrt seinen Kopf.
Pater James Pattinathan hätte tot sein sollen, so auch die 1500 Katholiken die jeden Sonntag seine vier Kirchen am Strand entlang in Mullaittivu, einem kleinen Ort in einem von den Tamil Tiger beherrschten Gebiet an der nord-östlichen Küste von Sri Lanka.
Aber gestern, eine Woche nachdem der Tsunami den Ort vollkommen zerstört hat, 1900 ihr Leben verloren, und 2500 vermisst sind, war er noch dort. Seine Kirchen waren zerstört, aber viele seiner Leute waren in Sicherheit.
Die 30 Fuß (über 9 Meter) hohe Welle rollte über den Ort am zweiten Weihnachtstag gerade als die Messe hätte anfangen sollen – aber die Kirchen waren leer. Es war einer von nur drei Tagen im Jahr wo P. Pattinathan
die Messe in den Kirchen ausfallen lässt, damit die Gläubigen sich stattdessen zu einem Gottesdienst in der St. Josephs Wallfahrtskirche, die auf höhergelegenem Gelände am Rande des Ortes liegt versammeln können. Etwa 1500 Männer Frauen und Kinder hatten sich zur Feier versammelt, die 15 Minuten länger als gewöhnlich dauerte. „Die Predigt dauerte zu lange. Sie wissen wie die Leute sich darüber beklagen „ sagte er.
„Aber in diesem Fall, hat es ihr Leben gerettet. Wäre die Messe zur gewohnten Zeit zu Ende gewesen, wären sie alle auf dem Weg zurück zu ihren Häusern gewesen als die Welle zuschlug.“ Er fügte hinzu: „Es war höhere Gewalt. Wir können es nicht erklären.“
P. Pattinathan schaute hinab auf die Statue der Hl. Bernadette, die praktisch unversehrt inmitten vom Unrat der Kirche steht. Es war ein kleiner Trost für einen Ort der vom Tsunami praktisch ausgelöscht worden ist.
Der Sandstrand ist von Unrat bedeckt. Gute neunzig Meter von der Petruskirche entfernt stand einmal die Kirche der Pfingstgemeinde. Die gesamte Gemeinde von ca. 80 ging verloren.
8. Missionar rettet Waisenkinder mit dem Glauben und einem guten Boot
Herausgegeben: 30. Dez. 2004.
Dayalan Sanders, ein Amerikaner der auf Sri Lanka geboren wurde, und dort ein Waisenhaus baute, fährt im selben Boot mit dem er die 28 Kinder in seiner Obhut rettete als der Tsunami kam.
Washington Post. Photo und Text von John Lancaster
NAVALADY, SRI LANKA – Hundertachtzig Meter vom Strand entfernt, rekelte sich Dayalan Sanders am frühen Sonntag Morgen in seinem Bett im Waisenhaus das er gebaut hat. Er sagte, er hätte über die predigt nachgedacht, die er in einer halben Stunde in der Kapelle halten sollte. Ein paar Meter entfernt waren die meisten Kinder die in seiner Obhut sind, noch auf ihren Zimmern. Sie bereiteten sich auf den Gottesdienst vor. Dann hörte er das Stampfen von Füßen im Gang vor seinem Zimmer und seine Frau stürzte mit einem verzweifelten Blick ins Zimmer.
„Das Meer kommt!“ sagte sie. „Komm! Komm! Schau dir das Meer an!“
Dank schnellem Denken, blindem Glück und einem Außenbordmotor der irgendwie beim ersten Zug ansprang, zählen die Waisenkinder und ihre Betreuer zu den Überlebenden des Jahrhundertseebebens und Desasters an der Küste, das bis jetzt das Leben von schätzungsweise 78000 Menschen auf Sri Lanka und in 11 anderen Ländern kostete. Das ist ihre Geschichte.
Es ist also die Geschichte von Sanders, der die Hauptrolle bei ihrer Rettung spielte. Er ist ein Missionar der auf Sri Lanka geboren wurde, ein U.S. Staatsbürger dessen Mutter und Geschwister in Gaithersburg, Md. wohnen, wo er einmal ein Reihenhaus besaß.
Sanders, 50, ist ein Mitglied der ethnischen Minderheit des Landes, der Tamilen. Er studierte um Bilanzbuchhalter zu werden, bevor er eine missionarische Gruppe bildete, und in den 80’er Jahren in die Schweiz zog um mit Tamilischen Flüchtlingen, die durch die Kämpfe zwischen den Tamil Rebellen und den Truppen der Regierung von Sri Lanka ihre Heimat verloren haben. Die Kämpfe wurden durch einen Waffenstillstand an das sich beide Seiten halten,
2002 beendet.
1994 hat Sanders das Samaritan Children’s Home in Navalady gegründet, einem kleinen Fischerdorf, das auf einer schmalen Landzunge an der von Konjunkturflaute bedrückten Ostküste Sri Lankas liegt, etwa 240 km nordöstlich von der Hauptstadt Colombo. Er hat das Waisenhaus mit Spenden und dem Erlös vom Verkauf seines Reihenhauses in Maryland gebaut, sagte er.
Es war eine glückliche, ziemlich hektische Zeit im Waisenhaus. Am Freitag sangen die Kinder, tanzten, und führten ein Krippenspiel bei der jährlichen Weihnachtsfeier vor. Am nächsten Tag folgten die Weihnachtsgottesdienste und es gab ein Essen für 250 Gäste, viele davon Hindus aus dem Dorf. Sanders war so erschöpft von seinen Gastgeberpflichten, dass er am Samstagabend früh ins Bett ging, sagte er. Er hatte auch vergessen wie gewöhnlich nachzuschauen, ob der Außenbordmotor vom Boot des Waisenhauses abgenommen worden war. Das hätte jede Nacht zur Vorbeugung gegen Diebstahl gemacht werden müssen.
Dieser Fehler hat sich als sein glücklichster herausgestellt.
Am Sonntag Morgen, sagte Sanders, stand er wie gewohnt um 4 Uhr auf, machte eine Spaziergang auf dem Gelände, und betete, dann ging er wieder ins Bett. Er wachte gegen 7.30 Uhr wieder auf. Er erinnerte sich an die Stille. Kein Lüftchen bewegte die Oberfläche des Meeres. Kleine Wellen wälzten sich träge an den Strand und zogen sich mit einem sanften Zischen wieder zurück.
„Es war so ruhig und still“ erinnerte er sich. „ Die Wasseroberfläche des Ozeans war wie Glas. Kein Blatt bewegte sich.“ Zwei seiner Mitarbeiter gingen zum Meer hinunter, zum Schwimmen.
Es steht nicht fest, wer die Welle zuerst sah. Seine Frau, Kohila, sagte eines der Waisen hätte sie darauf aufmerksam gemacht. Das Mädchen kam in die Küche gerannt als Kohila Milchpulver für ihre 3-jährige Tochter anrührte. Kohila rannte in das grelle Sonnenlicht hinaus und sah wie die See sich aufbaute. Sogar die Farbe des Wassers stimmte nicht: Sie sagte, es sah aus „wie Asche“.
Kohila rannte hinein, es ihrem Mann zu sagen. Er sagte, sie solle nicht in Panik geraten, erinnerte er sich. „Ich sagte, „Bleib ruhig. Gott ist bei uns. Ohne seine Erlaubnis kann uns nichts schaden.“.
In einen Sarong gewickelt, rannte er hinaus und schaute zum Meer. Dort, auf dem Horizont, sagte er, war eine „9 Meter hohe Wand aus Wasser“ die auf die spärlichen Casuarina Kiefern die den Strand vom Landesinneren abgrenzten, zurauschte.
Er rannte in Richtung der Lagune auf einer Seite des Grundstücks wo das Boot mit dem Außenbordmotor am Pier scheuerte. Mittlerweile hatten viele der Kinder den Tumult gehört und waren nach draußen gerannt, manche nur halb angezogen. Sanders drängte sie alle zum Boot.
Verzweifelt fragte er, ob jemand seine Tochter gesehen hätte, und einen Augenblick später schob eine der älteren Mädchen das Kleinkind in seine Arme. Sanders hob sie in das Boot, zusammen mit den anderen Kleinen, während die Älteren zusammen mit seiner Frau und den Mitarbeitern selbst ins Boot stiegen. Einer der Angestellten zog am Starterzug und der Motor sprang sofort an, was noch nie zuvor passiert war, wie Sanders schwört.
„Meistens muss man vier oder fünf mal ziehen“ sagte er.
Vollgestopft mit mehr als 30 Menschen, röhrte das gefährlich überfüllte Boot auf die Lagune hinaus genau in dem Augenblick, sagte Sanders, als die Wasserwand das Waisenhaus überspülte und die eingeschossige Gebäude bis zu den Dachsparren überflutete.
„ Es gab donnerndes Tosen, das Meer war schwarz“ sagte er.
Als das umzäunte Gelände hinter dem Boot verschwand, schaute er staunend zu, wie die tobende Strömung eine Garage zerstörte und einen nagelneuen Toyota Kleinlaster rauswarf, sagte er. „Das Dach flog davon und zersplitterte in alle Richtungen“, erinnerte er sich. „Ich sah wie der Toyota einfach aus der Garage hervorschoss.“
Das Fahrzeug bewegte sich kurze Zeit auf der Oberfläche auf und ab, stieß mit einer Palme zusammen, (das Zeichen von der Wucht des Zusammenstoßes konnte man am Mittwoch deutlich sehen), rutschte dann über den Rand des Geländes in die Flut, bevor er unter die schnell höherwerdenden Wasseroberfläche der Lagune rutschte. Ein anderes Fahrzeug, ein kastanienbrauner Kleinbus, wurde gegen eine Palme geschleudert. Eine drei Rad Rikscha mit Motor das auf dem Gelände parkte, drehte sich im Kreis als würde sie sich um einen Abfluss drehen, erinnerte sich Kohila Sanders.
Die Qual der Waisen ging nicht zu Ende als sich ihr Boot von der Küste entfernte.
Das Wasser stürzte nicht nur über die der Lagune gerichteten Seite der Landzunge herab, sondern goss auch von der etwa 2 Meilen (über 3 km) entfernten Mündung des Nebenflusses herein. Sander befürchtete, dass die aufeinander zulaufenden Strömungen das kleine Boot überfluten würden. Sanders sagte, zu diesem Zeitpunkt erinnerte er sich an einen Vers aus dem Buch Jesaja: „Wenn der Bedränger kommen wird wie ein Strom, so wird der Hauch Jehovahs ihn in die Flucht schlagen.“
Er hob seine Hand gegen die Flut und schrie: „In Namen Jesus befehle ich dir, Stop!“ Es schien als würde das Wasser „momentan anhalten“ sagte er.
Als die Fluten sich wieder ins Meer zurückzogen, wurde das Wasser ruhiger. Sanders und seine Frau erinnerten sich, dass sie dann bemerkten dass Menschen um Hilfe schrieen, während sie sich in der Nähe im Wasser auf und ab bewegten. Es waren Dorfbewohner die von der Landzunge heruntergespült worden waren. Die Passagiere retteten einen jungen Mann der „nach seiner vermissten Frau und seinen Töchtern schrie,“ sagte Kohila Sanders. Aber die anderen mussten sie zurücklassen. Sie hatten keinen Platz.
„Menschen schrieen, „Helft uns, helft uns“, sagte Kohila Sanders. „Kinder weinten.“
Das Boot erreichte die gegenüber liegende Küste, etwa anderthalb Meilen (2,4 km) entfernt in der Stadt Batticaloa. Das Ehepaar Sander, ihre Tochter und vielleicht ein Dutzend der verwaisten und jetzt heimatlosen Kinder haben vorübergehend in einer kleinen Kirche Unterschlupf gefunden; die anderen hat man woanders hin geschickt.
9. „Ein Wunder Gottes hat meinen Mann gerettet“
Das kostbarste Erlebnis meines Lebens und die wahrhaftige Erhörung meiner Gebete durch Gott, geschah als ich endlich meinen Mann, diesen alten Weggefährten (auf ihren Mann zeigend, der ca. 70 ist) wieder sah. Das Erdbeben kam plötzlich, gefolgt vom Wasser und alle schrieen: „...Wasser...Wasser...!“ Sie brachten meinen Mann zu einem Becak (ein indonesisches Fahrradtaxi). Plötzlich wurden die meisten Menschen von einander getrennt und von großen Wellen weggefegt. Mein Mann wurde auch weggetragen. Wir rannten weiter, um einen Laden mit einem zweiten Stockwerk zu erreichen. Ich betete zu Gott: „Bitte führe meinen Mann, o Herr!“ Gott hat mein Gebet erhört. Eine große Welle spülte meine Mann genau in den ersten Stock des Ladens wo wir waren. Wieder kam plötzlich eine große Welle die ein großes Schiff an Land warf, das einige Häuser ganz in der Nähe des Ladens zerstörte. Es hat den Fußboden, wo wir uns vor dem großen Desaster zu schützen suchten, fast berührt.
Es macht keinen Sinn, alle die wir an diesem Ort waren, ob Christen oder Muslime, beteten. Als die Wellen ruhiger wurden trat mein Mann herunter vom ersten Stock des Ladens und ging zu unseren Häusern. Das Wasser reichte ihm bis zur Brust. Er versuchte unser Kind zu finden. Gott hat unser Kind gerettet und es zu seinem Vater gebracht. Dann gelang es uns Ketapang (die Flüchtlingslager) zu erreichen. Vom Haus Hutahaeans aus in Ketapang, sahen wir, dass es viele Flüchtlinge gab. Wir erreichten die Flüchtlingslager und blieben mehrere Tage dort, bis wir nach Medan aufbrachen. Gott hat uns dort gerettet. Zufällig gibt es Wasserpumpen ohne Strom dort. Wir hoffen dass, die HKBP Leiter uns allen von HKBP Banda Aceh unterstützen werden.
Frau St. Pahpahan Napitupulu.
10. Katholischer Priester kämpft gegen Tsunami und rettet Hunderte
KANYAKUMARI (ICNS) – Ein aufmerksamer katholischer Priester von der südlichen Spitze Indiens wird als Retter Hunderter Menschenleben in seiner Umgebung gepriesen, als die Tsunami Wellen am 26. Dez. große Verwüstungen in den Dörfern an der Küste anrichteten.
Laut Berichten aus Kovalam, ein Dorf an der Küste im südlichsten Distrikt vom Festland Indiens, hat die Aufmerksamkeit und persönliche Heldenhaftigkeit von Pater Susai Antony das Leben aller aus seinem Dorf gerettet, während die Tsunami Wellen massive Zerstörung in der Umgebung anrichteten.
Pater Antony ist Pfarrer der Ignatius Kirche in Kovalam.
Das Dorf Kovalam hat viel gelitten, aber wegen der Entschlossenheit des Priesters, der beinahe ums Leben kam, ging kein einziges Leben verloren. Etwa 180 Häuser, eine große Zahl Katamarane und Fischerausrüstungen und Boote aus dem Dorf an der Küste wurden zerstört oder von den hereinbrechenden Wellen weggespült. Aber, dank dem Priester, sind alle Bewohner in Sicherheit.
„Ich werde nicht sagen, ich habe sie gerettet. Gott hat es getan“, sagt Pater Antony.
Als die ersten Wellen des Tsunami die Katamarane seines Dorfes wegspülten, rief Pater Antony die Priester in den benachbarten Dörfern an. Die Priester erzählten ihm von der Zerstörung die von den Wellen in ihrer Umgebung verursacht worden war.
Pater Antony hat sofort über das öffentliche Lautsprechersystem verkündet, dass die Menschen ihre Häuser an der Küste entlang sofort verlassen sollten. Aber die Menschen zögerten. Also ging Pater Antony selbst zur Küste hinunter und zwang sie alle, sich an einen sicheren Ort zu begeben. Während er fieberhaft versuchte die Einwohner von der Küste wegzuscheuchen, schlugen die Wellen wieder zu. Der Priester wurde von den Wellen gefangen als er versuchte einen 60-jährigen Bewohner in Sicherheit zu bringen.
Pater Antony erinnerte sich, dass er „von den Wellen die sich über mich türmten, eingeschlossen wurde. Ich konnte hören wie die Leute schrieen, dass der Pater gestorben war.“ Aber der tapfere Priester hielt sich am Betonteil eines Hauses fest und kam davon. „Durch die Gnade und das Wunder Gottes bin ich heute am Leben“, sagt der Priester.
Die Tapferkeit des Priesters ist um so bedeutender in Betracht der Tatsache, dass in den Dörfern vor und nach Kovalam Hunderte ihr Leben verloren haben. Tatsächlich ist der Kanyakumari Distrikt einer der am schlimmsten betroffenen. Tausende Leben wurden Opfer des todbringenden Tsunamis. Bis heute gibt es keine genaue Zahlen.
Nun ist Pater Antony damit beschäftigt, mit Hilfe von Gruppen Freiwilliger und Arbeiter von Hilfsorganisationen vorübergehende Unterkünfte für die Menschen zu bauen, die ihr Zuhause im Dorf verloren haben.
Die meisten Einwohner des Dorfes die auf wunderbare Weise den Tsunami Wellen entkamen, sind jetzt im Kloster Stella Mary in Kanyakumari untergebracht.










